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Aktionen | Magazin | 09.05.2026 | 09:30

Petersen: "Das Punktespiel ist eine ehrliche Form von Wertschätzung"

"Es geht um gemeinsames Erleben, um geteilte Freude": Nils Petersen bei "Der beste Tag".[Foto: Teresa Kilian/DFB]

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"Der beste Tag" am DFB‑Campus ist einer der besonderen Preise beim DFB‑Punktespiel: Zwei Amateurvereine spielen dort, wo normalerweise die Nationalmannschaften trainieren, begleitet von DFB-Trainer*innen oder ehemaligen Nationalspieler*innen. Im FUSSBALL.DE-Interview sprechen DFB‑Vizepräsident Peter Frymuth und Ex-Nationalspieler Nils Petersen - der Silbermedaillengewinner bei Olympia 2016 in Rio ist eins der Gesichter des DFB-Punktespiels - über Wertschätzung im Amateurfußball, neue Perspektiven für Vereine und darüber, was für sie persönlich einen "besten Tag im Fußball" ausmacht.

FUSSBALL.DE: Das DFB‑Punktespiel belohnt Engagement statt Tabellenstände. Warum ist es wichtig, genau hier anzusetzen?

Peter Frymuth: Bei der Entwicklung des DFB-Punktespiels haben wir bewusst den Blick vom reinen Ergebnis bei Spielen gelöst. Uns ging es darum, Engagement sichtbar zu machen - für den eigenen Klub, für die Menschen im Verein und für eine nachhaltige Vereinsentwicklung. Dabei verfolgen wir zwei Ansätze: Einerseits wollen wir Vereine belohnen, die sich schon seit Jahren intensiv engagieren, etwa in der Gewinnung von Schiedsrichter*innen, in der Qualifizierung oder der Entwicklung der eigenen Strukturen. Andererseits möchten wir Vereine ermutigen, neue Themen anzugehen. Punkte und Prämien können dafür Belohnung oder auch ein erster Anstoß sein. Über 8000 Vereine haben sich bereits registriert und rund 62.000 Bälle den Weg zu ihnen gefunden.

Das DFB‑Punktespiel setzt bewusst auf Engagement statt Ergebnisse. Warum ist das aus Ihrer Sicht wichtig?

Nils Petersen: Weil es eine ehrliche Form von Wertschätzung ist. Als Spieler*in bekommt man Anerkennung meist über Tabellenplätze oder Prämien. Das DFB-Punktespiel schaut auf etwas anderes: auf Zeit, Mühe und Leidenschaft, die im Verein investiert werden – oft ganz selbstverständlich, aber selten sichtbar. Dass genau dieser Einsatz anerkannt wird, ist extrem wichtig.

Wovon profitieren die Vereine beim DFB-Punktespiel am meisten?

"Die Infrastruktur ist an vielen Stellen unzureichend - besonders mit Blick auf den Mädchen‑ und Frauenfußball"

Frymuth: In erster Linie von neuen Perspektiven. Vereine setzen sich intensiver mit Themen auseinander, die sie vielleicht schon lange begleiten oder sie starten neue Projekte. Ein Beispiel ist der Mädchenfußball: Wenn ein Verein erstmals einen "Tag des Mädchenfußballs" organisiert, beschäftigt er sich automatisch inhaltlich mit dem Thema. Ähnlich ist es bei der Ausbildung: Eltern erwerben ein Kindertrainer‑Zertifikat, Jugendliche übernehmen Verantwortung als Junior Coaches, Trainer qualifizieren sich weiter. Die Punkte für diese Maßnahmen sind der Anstoß, der eigentliche Gewinn ist die Weiterentwicklung des Vereins.

Herr Petersen, Sie sind als erfolgreichster Joker der Bundesliga-Geschichte das Gesicht eines Projekts, bei dem es nicht um Tore geht. Was hat Sie überzeugt, diese Rolle zu übernehmen?

Petersen: Gerade die Arbeit im Hintergrund bekommt oft nicht die Anerkennung, die sie verdient. Das Punktespiel nutzt Aufmerksamkeit und Reichweite, um genau das zu ändern. Wenn ich helfen kann, Menschen etwas zurückzugeben, vor allem im Amateurbereich, der unseren Fußball überhaupt erst möglich macht, dann fühlt sich das sehr richtig an.

Der Amateurfußball trägt den deutschen Fußball. Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen - und wo die größten Chancen?

Frymuth: Eine große Herausforderung ist die an vielen Stellen unzureichende Infrastruktur. Nicht nur in Hinblick auf die Plätze, sondern auch Umkleide‑ und Sanitärbereiche. Besonders mit Blick auf den Mädchen‑ und Frauenfußball braucht es zusätzliche Räume und zeitgemäße Bedingungen. Gleichzeitig liegt eine enorme Chance in der Strahlkraft des Fußballs. Er ist und bleibt die beliebteste Sportart, von der Spitze bis in die Breite. Der Amateurfußball leistet einen riesigen gesellschaftlichen Beitrag: Gemeinschaft, Engagement, Wertevermittlung. Das ist seine große Stärke.

"Im Leistungssport verliert man manchmal den Blick für die Basics, weil alles auf Höchstleistung ausgerichtet ist"

Beim Format "Der beste Tag" haben Sie mit den Kids der SG Riederwald und der SG Randersacker am DFBCampus trainiert. Wie war der Tag für Sie und wie wichtig ist dieser Austausch zwischen Basis und Leistungssport?

Petersen: Extrem wichtig. Im Leistungssport verliert man manchmal den Blick für die Basics, weil alles auf Höchstleistung ausgerichtet ist. Umgekehrt ist es für Amateurspieler spannend, Einblicke in unsere Denkweisen zu bekommen: in Konkurrenzdruck, Abläufe, Entscheidungen. Dieser Austausch auf Augenhöhe ist etwas Besonderes. Wenn die Spieler*innen nach Hause gehen und sagen: "Ich habe heute etwas gelernt", dann war es ein guter Tag. Vielleicht sind sie ein, zwei Prozent besser geworden.

Zum Abschluss ganz persönlich: Was ist für Sie ein "bester Tag im Fußball"?

Frymuth: Das sind für mich die Tage auf den Fußballplätzen der Amateurvereine, wenn ich die Bambinis sehe - die ersten Ballkontakte, das Lachen, der Spaß, all die Freude. Dann wird klar, wie breit der Fußball aufgestellt ist und dass alles, was später kommt, hier beginnt.

Petersen: Für mich hat der beste Tag nichts mit Sieg oder Niederlage zu tun. Es geht um gemeinsames Erleben, um geteilte Freude, geteiltes Leid. Fußball verbindet. Und ein perfekter Tag ist einer, an dem Menschen gemeinsam mit dem Ball am Fuß einfach eine gute Zeit haben.

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