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Europameister |04.07.2022|12:00

Polizei-Nationalmannschaft holt erneut Titel

"In diesem Jahr hatten wir mit Abstand die beste Truppe beisammen": Die deutsche Auswahl feiert den Titelgewinn.[Foto: privat]

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3:0, 11:0 und zweimal 5:1: Wie man überzeugend ins EM-Finale einzieht und das dann auch noch gewinnt, obwohl es dort knapp wurde, hat die Nationalmannschaft der Polizistinnen gerade vorgemacht. Bei der Europameisterschaft in Trondheim holten die Deutschen bei der erst dritten Austragung des Wettbewerbs nach 2012 und 2016 nun zum dritten Mal in Folge den Titel.

Die Truppe von Trainer Aydin Ay gab in Norwegen so ein sehr gutes Vorbild für die DFB-Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ab, die ab Freitag bei der EURO in England startet. Meike Weber, Kapitänin der weiblichen Polizeiauswahl und früher unter anderem für den 1. FFC Frankfurt in der Frauen-Bundesliga am Ball, erklärt im Interview mit FUSSBALL.DE , was sie den Kolleginnen beim Turnier in England zutraut.

FUSSBALL.DE: Meike Weber, herzlichen Glückwunsch zum EM-Titel. Warum sind Deutschlands Polizistinnen denn so stark auf dem Platz?

Meike Weber: Das hat sicherlich damit zu tun, dass einige Spielerinnen, die in höherklassigen Vereinen bis hin zur Bundesliga spielen, sich für eine Ausbildung bei der Polizei entscheiden, weil sie dort sehr gut gefördert werden. In diesem Jahr hatten wir mit Abstand die beste Truppe beisammen, darunter waren in Vanessa Fischer von Turbine Potsdam im Tor und Lisa Karl sowie Janina Minge vom SC Freiburg drei Erstliga-Spielerinnen dabei.

"Ich habe mit Koryphäen wie Birgit Prinz, Steffi Jones und Renate Lingor in einem Team gespielt - da konnte ich jede Menge lernen"

Bis zum Finale gegen die Gastgeberinnen aus Norwegen waren Sie gar nicht richtig gefordert, oder?

Weber: Im ersten Spiel gegen England haben wir ein wenig gebraucht, um reinzukommen, dann aber noch recht deutlich mit 3:0 gewonnen. Das zweite Match war gegen Irland, das zum ersten Mal bei der Polizei-EM dabei war. Da hat man schon einen deutlichen Unterschied gesehen, nach dem 11:0 waren wir bereits fürs Halbfinale qualifiziert – genau wie die Niederlande, gegen die wir dann in der dritten Partie 5:1 gewonnen haben.

Auch das Halbfinale gegen Frankreich war mit 5:1 nur eine Formsache, erst im Endspiel hatten Sie in den Gastgeberinnen Kontrahentinnen auf Augenhöhe…

Weber: Dass wir gegen Frankreich so deutlich gewonnen haben, war schon etwas überraschend, schließlich waren die Französinnen bei den letzten beiden Europameisterschaften jeweils unserer Gegnerinnen im Endspiel. Das Finale gegen Norwegen war dann hart umkämpft, nach regulärer Spielzeit stand es 1:1, ehe wir im Elfmeterschießen mit 5:4 gewonnen haben.

Sie haben von 2004 bis 2014 insgesamt 165 Mal für den 1. FFC Frankfurt in der Bundesliga gespielt. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?

Weber: Das war eine wunderschöne Zeit. Nach meiner Kinder- und Jugendzeit bei meinem Heimatverein SV Beerfelden und einer Saison beim 1. FC Arheilgen Darmstadt bin ich als 17-Jährige nach Frankfurt gewechselt. Ich war die jüngste im Team und habe zusammen mit Koryphäen des deutschen Frauenfußballs wie Birgit Prinz, Steffi Jones und Renate Lingor in einem Team gespielt. Da konnte ich jede Menge lernen und habe auch fürs Leben viel mitgenommen.

Sich komplett auf den Fußball zu konzentrieren kam für Sie nie in Frage?

Weber: Nein, denn selbst die Topspielerinnen haben zu der Zeit nicht genügend Geld mit Fußball verdient, als das man davon hätte leben können. Ich wollte lieber einem 'ordentlichen' Beruf nachgehen und bin so bei der Polizei gelandet. Dort habe ich von meinen Dienststellen auch immer genügend Freiheiten bekommen, um zum Beispiel am Wochenende bei den Spielen dabei zu sein. Inzwischen ist der Fußball für mich nur noch ein Hobby, aktuell spiele ich bei Opel Rüsselsheim . Wir sind gerade aufgestiegen, in der neuen Saison geht es in der Regionalliga weiter.

Wie intensiv verfolgen Sie noch den professionellen Frauenfußball, sprich die bevorstehende EM in England?

Weber: Wenn es passt, werde ich mir die Spiele anschauen, zumal unter anderem meine frühere Frankfurter Mitspielerin Svenja Huth dabei ist. Ich möchte aber nicht die Uhr nach der Anstoßzeit stellen – schon gar nicht jetzt im Urlaub. (lacht)

Was trauen Sie der deutschen Mannschaft beim Turnier zu?

Weber: Sehr viel! In der Mannschaft steckt sehr viel Qualität, wenn die Mädels ihr komplettes Potenzial auf den Platz bringen, dann können sie weit kommen. Allerdings haben andere Nationen aufgeholt. Von daher ist es nicht selbstverständlich, dass Deutschland immer um den Titel mitspielt, das haben ja auch schon die letzten Turniere gezeigt. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es mal wieder mit einem Titel klappen sollte, vielleicht sind wir ja mal wieder dran.

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