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Magazin | 03.05.2026 | 08:40

Post SV Stendal: Max Goroncy ist der "Schiri-Macher"

Max Goroncy: "Die Schiedsrichterei ist ein tolles Hobby und prägt einen als Persönlichkeit sehr."[Foto: Sophia Wawers]

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Max Goroncy ist Schiedsrichterobmann des Post SV Stendal in Sachsen-Anhalt. Durch eine intensive Nachwuchsarbeit hat der Verein aktuell einen Überschuss von elf Schiedsrichtern über dem eigentlichen Soll.  Aufgrund dieses "Luxusproblems" bot der Verein sogar an, Schiedsrichter an andere Vereine im Kreisfachverband Altmark-Ost "auszuleihen", um dem allgemeinen Schiedsrichtermangel in der Region entgegenzuwirken. Wie ist es dem Verein gelungen, so viele junge Menschen dazu zu begeistern, als Unparteiische einzusteigen? FUSSBALL.DE stellt den "Schiri-Macher" vor.

Max Goroncy lebt und liebt sein Hobby. Der 24-Jährige ist mit Leib und Seele Schiedsrichter. Und nicht nur das. Goroncy hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, neue Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für seinen Heimatverein Post SV Stendal aus dem Fußballverband Sachsen-Anhalt auszubilden. Und das macht Goroncy sehr erfolgreich. So erfolgreich sogar, dass der Verein derzeit zu viele Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter hat und diese an befreundete Nachbarvereine "verleihen" kann. Das ist deshalb ungewöhnlich, weil sonst fast überall der Schiedsrichtermangel das vorherrschende Thema ist. Beim Post SV Stendal ist es dank Goroncys Einsatz anders. Wie funktioniert das?

"Die Erfahrungen, die ich jedes Wochenende auf dem Platz mache, helfen auch im Job und im normalen Leben"

"Wir freuen uns, dass wir hier sehr erfolgreich gegen den Trend arbeiten", sagt Goroncy. "Es ist tatsächlich so, dass überall darüber gesprochen wird, dass wir zu wenig Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Amateurbereich haben. Ich habe mich gefragt, warum das so ist. Denn die Schiedsrichterei ist ein tolles Hobby und prägt einen aus meiner Erfahrung als Persönlichkeit sehr. All diejenigen, die ich in den vergangenen vier Jahren zur Schiedsrichterei gebracht habe, werden das bestätigen können."

Goroncy zeigt in dem Gespräch eine WhatsApp-Gruppe, in der sich die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des Post SV Stendal austauschen. Über besondere Momente während der Spiele, aber auch über besonders herausfordernde Begegnungen. 16 Mitglieder hat die Gruppe mittlerweile. Ein Verein, wie es der Post SV Stendal ist, bräuchte den Statuten zufolge drei Schiedsrichter. Alle sind für die Saison 2025/2026 gemeldet. Einer hat bisher noch keinen Einsatz, der Fleißigste hat 37 Begegnungen bestritten. Die jüngste Schiedsrichterin spielt aktiv bei den E-Juniorinnen und ist elf, der älteste Unparteiische 43 Jahre alt.  

Goroncy selbst ist seit 2018 als Unparteiischer unterwegs. In den vergangenen acht Jahren hat er eine ziemlich beachtliche Entwicklung genommen. Goroncy leitet Spiele in der A-Jugend-Bundesliga und in der fünftklassigen Herren-Oberliga. Außerdem ist er als Assistent in der Regionalliga tätig. "Ich habe sehr schnell festgestellt, dass die Schiedsrichterei für mich eine Schule fürs Leben ist", sagt Goroncy: "Beruflich bin ich als Polizeibeamter tätig und ich merke, dass mir die Erfahrungen, die ich jedes Wochenende auf dem Platz mache, auch im Job helfen. Und im normalen Leben natürlich auch."

Für viele ist Goroncy inzwischen zum Schiedsrichter-Macher geworden, weil er ein Händchen dafür hat, neue Unparteiische zu gewinnen. Aber wie macht er das? "Eigentlich ist das gar nicht so schwer", sagt er. "Ich treffe mich immer wieder mal den unterschiedlichen Mannschaften unseres Vereins und mache in diesem Kreis deutlich, welche Vorteile es hat, Schiedsrichterin oder Schiedsrichter zu sein und warum es für unseren Verein wichtig, dass wir genug Unparteiische stellen können. Vieles läuft natürlich auch über Empfehlungen. Wer einmal dabei ist, motiviert andere, ebenfalls Schiedsrichterin oder Schiedsrichter zu werden."

Schiriwerbung per Plakat

Goroncy nennt in diesem Zusammenhang folgende Aspekte, die junge Menschen dazu bringen können, sich als Schiedsrichterin oder Schiedsrichter zu engagieren: "Der wichtigste Grund ist für mich, dass es einfach total viel Spaß macht und man ganz viel fürs Leben lernt. Für viele ist es auch oft ein gutes Argument, dass man kostenlos ins Stadion kommt. Und nicht zu vergessen: Finanziell ist es auch nicht uninteressant. Gerade Schülerinnen und Schüler können damit ihr Taschengeld aufbessern. Und außerdem sind wir eine große Schiedsrichter-Familie. Wir halten zusammen und tauschen uns regelmäßig aus."

Um das Thema Schiedsrichterei den Fußballerinnen und Fußballern immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, hat Goroncy zudem Plakate erstellt, mit denen er für die Tätigkeit wirbt. Diese stellt er gerne auch befreundeten Nachbarvereinen zur Verfügung, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. "Irgendwie sitzen wir doch alle in einem Boot", sagt Goroncy, der sich seit einiger Zeit auch im Kreisschiedsrichterausschuss einbringt. " Der Fußball funktioniert in seiner aktuellen Form nur, wenn wir genügend Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter haben, die die Spiele leiten. Wenn das irgendwann nicht mehr der Fall ist, haben wir ein Problem."

Max Goroncy macht einfach. Er wartet nicht darauf, dass andere das Problem des Schiedsrichtermangels lösen, sondern geht selbst auf die Menschen zu - mit Überzeugung, Geduld und einer Portion Pragmatismus. Dass sein Ansatz funktioniert, zeigen die 16 Mitglieder in seiner WhatsApp-Gruppe. Für den Fußball in Altmark-Ost ist das eine echte Erfolgsgeschichte.

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