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Faktencheck |22.01.2022|19:30

RWE gegen WSV: Traditionsduell und Topspiel

Aufstiegskandidaten unter sich: Rot-Weiss Essen hat den Wuppertaler SV zu Gast.[Foto: imago]

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Das neue Jahr 2022 beginnt in der Regionalliga West gleich mit einem Höhepunkt: Am ersten Spieltag nach der Winterpause empfängt Tabellenführer Rot-Weiss Essen am Sonntag (ab 14 Uhr) den direkten Verfolger Wuppertaler SV im Stadion an der Hafenstraße. Beide Mannschaften trennt vor dem Topspiel und Traditionsduell nur ein Punkt. FUSSBALL.DE macht den Faktencheck vor dem Westschlager.

Die Ausgangslage: Seit 18 Partien unbesiegt und erst eine Saisonniederlage: Diese beeindruckende Bilanz trifft nicht nur auf den Spitzenreiter aus Essen, sondern auch auf den Wuppertaler SV zu. RWE erwischte es bereits am 2. Spieltag. Der ambitionierte Traditionsverein unterlag vor 7500 Zuschauer*innen überraschend dem SV Straelen (1:4). Die Antwort folgte aber direkt eine Woche später. Die Essener sorgten im Hinspiel beim Wuppertaler SV (1:0) für die bislang einzige Partie, in der die Bergischen leer ausgingen. Dass RWE trotz einer Partie weniger (20 Begegnungen) mit 47 Punkten die Tabelle anführt, liegt an der Anzahl der Unentschieden. Für die Rot-Weissen reichte es in fünf Partien nicht zur vollen Punktausbeute. Für den WSV (46 Zähler) sprangen sieben Unentschieden heraus. Hinter dem Spitzenduo können sich auch der SC Preußen Münster (45 Punkte aus 21 Spielen), Fortuna Köln (42 Zähler nach 19 Partien) und Rot-Weiß Oberhausen (41 Punkte/21 Begegnungen) noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die 3. Liga machen.

Die Wintervorbereitung: Die Vorbereitung auf die weitere Saison verlief für Rot-Weiss Essen nicht ohne Hindernisse. Das Trainingslager im türkischen Belek war Anfang Januar aufgrund mehrerer Corona-Fälle kurzfristig abgesagt worden. So musste der ehemalige Bundesligist bei zwei seiner drei Testspiele improvisieren. Im bereits vor Weihnachten verabredeten Testspiel gegen den Drittligisten SV Meppen (1:2) hatte der West-Regionalligist nach zwischenzeitlicher Führung das Nachsehen. Nach dem 4:1 gegen die TSG Sprockhövel aus der Oberliga Westfalen endete die Generalprobe vor dem Pflichtspielauftakt gegen den Drittligisten FC Viktoria Köln 2:4. Der Wuppertaler SV bezog sein Trainingslager dort, wo es auch RWE geplant hatte. Bevor es in die Türkei ging, setzte sich der WSV beim niederländischen Zweitligisten De Graafschap (1:0) und dem Dortmunder Westfalenligisten TuS Bövinghausen (5:2) durch. An der Mittelmeerküste folgte ein Vorbereitungsspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Zürich (3:3). Mit dem FC Yverdon ging es auch gegen einen Zweitligisten aus der Alpenrepublik. Die Partie wurde nach 76 Minuten beim Stand von 1:2 wegen starken Windes abgebrochen.

Die Historie: Mit Rot-Weiss Essen und dem Wuppertaler SV stehen sich zwei Vereine gegenüber, die sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Ligen gegenüberstehen. Auch in zwei der insgesamt drei Bundesligaspielzeiten des Wuppertaler SV gab es das Traditionsduell mit RWE. Anschließend gab es das Aufeinandertreffen auch achtmal in der zweithöchsten deutschen Spielklasse - zuletzt 1993/1994. Nachdem sowohl RWE (Juni 2010) als auch der WSV (Juni 2013) nach einem Insolvenzverfahren zwischenzeitlich den Gang bis in die fünfte Spielklasse anzutreten hatten, gibt es die Vergleiche jetzt seit 2016 wieder regelmäßig in der Regionalliga West. Die Gesamtbilanz spricht mit 26 Siegen in 55 Meisterschaftsspielen seit der Einführung der Bundesliga (1963) für die Essener. Dem stehen - bei einem Torverhältnis von 97:58 - 17 Unentschieden und zwölf Niederlagen gegenüber. Vor allem in den zurückliegenden Partien gab es für den Wuppertaler SV nur selten etwas zu holen. Fünf der sechs vergangenen Duelle gingen verloren. Im Hinspiel schoss Außenverteidiger Sandro Plechaty RWE zum 1:0 in Wuppertal.

"Unabhängig von der Tabellenkonstellation sind es immer ganz besondere Spiele gegen Rot-Weiss Essen"

Die Trainer: Bei Rot-Weiss Essen soll Christian Neidhart das schaffen, was ihm schon als langjähriger Trainer des SV Meppen (Juli 2013 bis Juli 2020) gelungen war: Den Verein zum erstmaligen Aufstieg in die eingleisige 3. Liga führen. Mit den Emsländern erreichte der 52 Jahre alte Ex-Zweitligaprofi dieses Ziel in seiner vierten Saison über die Aufstiegsspiele gegen den SV Waldhof Mannheim (0:0 und 4:3 nach Elfmeterschießen). Anschließend etablierte er den SVM in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Bei RWE befindet sich Neidhart jetzt im zweiten Jahr. In seiner Debütsaison hatte er mit den Rot-Weissen beeindruckende 90 Punkte in 40 Spielen geholt. Die Ausbeute reichte jedoch nicht für den Aufstieg, weil die U 23 von Borussia Dortmund (93 Zähler) noch besser war. Im DFB-Pokal gelang unter Neidharts Regie durch Heimsiege gegen Arminia Bielefeld (1:0), Fortuna Düsseldorf (3:2) und Bayer 04 Leverkusen (2:1 nach Verlängerung) sensationell der Vorstoß bis in das Viertelfinale (0:3 gegen Holstein Kiel). 85 Punkte aus 45 Spielen: Das ist die beachtliche Punktausbeute des Wuppertaler SV, seitdem Björn Mehnert Anfang Dezember 2020 die Mannschaft übernommen hatte. Damit führte der 45-Jährige nicht nur in der zurückliegenden Saison zum frühzeitigen Klassenverbleib in der Regionalliga West. Rund ein Jahr nach dem Amtsantritt darf sich der WSV sogar Hoffnungen auf die erste Spielzeit in der 3. Liga seit 2009/2010 machen. Zuvor arbeitete der Ex-Profi von Borussia Dortmund auch bei Rot Weiss Ahlen (Juli bis Mitte November 2020) schon in der Regionalliga West.

Die Wintertransfers: Seit der Winterpause arbeitet RWE-Trainer Christian Neidhart wieder mit einem alten Bekannten zusammen. Marius Kleinsorge wurde bis zum Saisonende vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen. Der 26 Jahre alte Offensivspieler hatte gemeinsam mit Neidhart schon beim SV Meppen den Sprung in die 3. Liga geschafft. Für Aufregung an der Hafenstraße sorgte die Personalie Dennis Grote. Der 35 Jahre alte Kapitän hatte seinen Wechselwunsch zum Aufstiegskonkurrenten SC Preußen Münster geäußert und wurde daraufhin vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Als Ersatz für das defensive Mittelfeld wurde nach einem Probetraining Fabian Rüth (20) von der U 23 der TSG Hoffenheim verpflichtet. Vor einem besonderen Pflichtspieldebüt für den Wuppertaler SV steht Valdet Rama. Der vom Drittligisten SV Meppen verpflichtete Offensivspieler trifft in Essen auf seinen einstigen Jugendverein. An der Hafenstraße kickte er unter anderem zusammen mit Weltmeister Mesut Özil. Der mittlerweile 34 Jahre alte Rama war während seiner Profilaufbahn in der Bundesliga (15 Einsätze für Hannover 96), in Schweden (Örebro SK), Spanien (Real Valladolid) und China (Yanbian Funde) am Ball. Für die albanische Nationalmannschaft bestritt er insgesamt 15 Länderspiele (drei Tore).

Die Stimmen: "Wenn der Tabellenerste auf den -zweiten trifft, dann muss man nicht drumherum reden, dass die Partie eine hohe Bedeutung für alle Beteiligten besitzt", sagt RWE-Cheftrainer Christian Neidhart gegenüber FUSSBALL.DE . "Hinzu kommt noch, dass es sich um ein Derby handelt. Wir haben die Möglichkeit, den WSV zu distanzieren und den Abstand zu vergrößern. Die Wuppertaler haben die Chance, uns zunächst einmal zu überholen. Das allein zeigt schon, dass einiges auf dem Spiel steht. Uns allen ist klar, dass wir sofort abliefern und im Vergleich zur Vorbereitung noch eine Schippe drauflegen müssen. Wir haben allen Grund, selbstbewusst zu sein." WSV-Trainer Björn Mehnert meint im Gespräch mit FUSSBALL.DE : "Unabhängig von der Tabellenkonstellation sind es immer ganz besondere Spiele gegen Rot-Weiss Essen. Beide Klubs stehen zurecht da oben. Wir stellen zum Beispiel eine der besten Defensiven der Regionalliga West. Im Hinspiel waren wir leider nicht bei 100 Prozent. Das wollen wir diesmal besser machen."

Die personelle Situation: Bei RWE sind die zuletzt angeschlagenen Fabian Rüth und Erolind Krasniqi wieder in das Training eingestiegen, könnten gegen den WSV im Kader stehen. Linksverteidiger Michel Niemeyer, der nach einer langen Verletzungspause (Sehnenentzündung) noch auf sein Pflichtspieldebüt wartet, hat dagegen weiterhin mit Problemen im Adduktorenbereich zu kämpfen. Rechtsverteidiger David Sauerland ist nach einer Muskelverletzung noch nicht bei 100 Prozent. Der Wuppertaler SV konnte mit Joelle Cavit Tomczak (Kreuzbandriss) und Noah Salau (Schambeinentzündung) zwei Langzeitverletzte während der Vorbereitung wieder im Training begrüßen. Für beide kommt ein Einsatz an der Hafenstraße aber noch zu früh.

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