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Neuer Coach |28.01.2022|11:40

Schneiders: "Spielerisch mehr Akzente setzen"

Markus Schneiders: "Ein Sieg zum Auftakt wäre eine gute Grundlage."[Foto: Christian Klumpen Sportfoto]

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Im zweiten Jahr nach dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga kämpft Borussia Bocholt in der laufenden Spielzeit um den Klassenverbleib. Das Team um Neu-Trainer Markus Schneiders überwintert mit elf Punkten auf einem Abstiegsplatz, hat allerdings nur vier Tore Rückstand. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 56-Jährige über die Vorbereitung auf die Rückrunde.

FUSSBALL.DE: Bis zum Rückrundenstart gegen SG 99 Andernach stehen für Ihr Team noch fünf Testspiele an. Wie zufrieden sind Sie mit dem Stand der Vorbereitung, Herr Schneiders?

Markus Schneiders: Wir sind schon seit dem 7. Januar wieder im Betriebsmodus. (lacht) Die Trainingsbeteiligung ist sehr hoch, da kann ich mich nicht beschweren. Alle Mädels ziehen gut mit und sind mit Begeisterung dabei.

In der jüngsten Vorbereitungspartie setzte es beim Frauen-Bundesligisten SGS Essen eine deutliche 0:8-Niederlage. Zuvor hatte Ihr Team gegen die U 20 der Essenerinnen aus der Regionalliga West 6:0 gewonnen. Welche Erkenntnisse haben Sie aus diesen Partien gewonnen?

"Borussia Bocholt ist ein reiner Amateurverein, bei dem die Mädels lediglich die Fahrtkosten erstattet bekommen"

Schneiders: Das 0:8 hört sich schlimmer an, als es tatsächlich war. Zur Halbzeit lagen wir bereits 0:6 zurück, hatten bis dahin viel ausprobiert und vieles falsch gemacht. Danach haben wir zu alten Tugenden zurückgefunden und nach einigen Umstellungen die zweite Halbzeit wesentlich offener gestaltet. Gegen die zweite Mannschaft der SGS, die etwas defensiver gegen uns gespielt hatte, konnten wir spielerisch überzeugen.

Auf welche Bereiche legen Sie aktuell den Fokus?

Schneiders: Wir müssen in der Rückrunde vor allem spielerisch mehr Akzente setzen. Wir haben früher die Bälle immer weit nach vorne geschlagen. Jetzt haben wir speziell an unserem Spielaufbau hart gearbeitet. Auch taktisch wollen wir uns weiter verbessern.

In welchen Bereichen muss sich das Team sonst noch steigern?

Schneiders: Unser Zweikampfverhalten muss ebenfalls besser werden. Außerdem arbeiten wir daran, dass wir einen Gegner spielerisch dominieren und uns Torchancen erarbeiten. Wir wollen nicht mehr auf die Fehler des Gegners warten, sondern wollen selbst aktiv werden.

Die zweite Saison in einer höheren Liga ist für einen Aufsteiger oft mit mehr Problemen verbunden. Gilt das auch für Borussia Bocholt?

Schneiders: Im ersten Jahr nach dem Aufstieg haben wir uns in der damals zweigleisigen 2. Frauen-Bundesliga ganz gut aus der Affäre gezogen. Auch jetzt haben wir schon gezeigt, dass wir mithalten können. Daran wollen wir nach der Winterpause anknüpfen.

Ist der Klassenverbleib in der eingleisigen 2. Frauen-Bundesliga schwieriger?

Schneiders: Für uns allemal. Die Leistungsdichte ist definitiv größer. Außerdem kennen uns die Gegner jetzt und können sich besser auf uns einstellen. Wir waren bislang nicht ganz so schlecht, haben aber vielleicht drei oder vier Punkte zu wenig auf dem Konto.

Was ist nötig, damit ein kleiner Verein wie der Borussia Bocholt dauerhaft in der zweithöchsten deutschen Spielklasse mitmischen kann?

Schneiders: Wir wollen uns in unserer Stadt profilieren, an Ansehen gewinnen und den Frauenfußball noch weiter für Sponsoren öffnen. Die Stadt und die regionale Presse unterstützen uns, aber es ist ein langwieriger Prozess. Zum einen benötigen wir das sportliche Potenzial und natürlich auch finanzielle Mittel. Borussia Bocholt ist ein reiner Amateurverein, bei dem die Mädels lediglich die Fahrtkosten erstattet bekommen.

Sie hatten die Mannschaft erst im Oktober von Ihrem Vorgänger Sammy Messalkhi übernommen. Was hat sich seitdem verbessert?

Schneiders: Wir haben auf allen Ebenen einen größeren Zusammenhalt. Durch den Wechsel konnten wir im gesamten Umfeld wieder eine Aufbruchstimmung erzeugen. Bei den Trainingsabläufen und der Mannschaftsführung haben wir neue Reize gesetzt.

Zuvor waren Sie bei Borussia Bocholt schon als Co-Trainer tätig, hatten den Klub aber im Februar 2021 gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Marcel de Ruiter verlassen. Warum hatte es damals nicht gepasst?

Schneiders: Wir hatten unterschiedliche Auffassungen und Spielideen, deshalb bin ich damals nach vier Monaten zurückgetreten. Als Co-Trainer muss man in der öffentlichen Wahrnehmung auf einer Linie mit seinem Cheftrainer sein. Das war damals nicht mehr möglich. Wir hatten darüber offen und ehrlich gesprochen und sind im Guten auseinandergegangen. Ich kann Sammy, den ich schon sehr lange kenne, noch in die Augen schauen. Als mir der Verein dann im Herbst angeboten hat, das Team zu übernehmen, habe ich sofort meine Bereitschaft erklärt. Da steckt für mich auch viel Herzblut drin.

Wie bewerten Sie die Situation im Kampf um den Klassenverbleib?

Schneiders: Ich gehe davon aus, dass wir in erster Linie die Aufsteiger SV Henstedt-Ulzburg und SV 07 Elversberg sowie den FC Ingolstadt 04 hinter uns lassen müssen, wenn wir drinbleiben wollen. Bei den zweiten Mannschaften des VfL Wolfsburg, des FC Bayern München oder auch von Eintracht Frankfurt ist mit Verstärkungen aus der Bundesliga zu rechnen, falls es im Rennen um den Klassenverbleib eng werden sollte.

Während der Winterpause wurde mit Torhüterin Joana Gutke nur eine neue Spielerin verpflichtet. Mit welchen Erwartungen wurde dieser Transfer getätigt?

Schneiders: Mit Joana haben wir eine erfahrene Torhüterin verpflichtet, die für den Fall der Fälle für unsere Nummer eins Leonie Doege einspringen könnte, falls sich diese verletzt oder eine Rote Karte holt, wie es in dieser Saison schon passiert ist. Joana hat jetzt die Möglichkeit, sich an Leonie heran zu kämpfen. Sonst haben wir bewusst auf Transfers verzichtet, weil wir dem aktuellen Kader vertrauen und keine unnötige Unruhe reinbringen wollen.

Bislang hat Ihr Team erst 17 Treffer erzielt, von denen Ihre routinierte Angreiferin Sarah Grünheid achtmal erfolgreich war. Wie abhängig sind Sie von Ihrer Torjägerin?

Schneiders: Mit Nina Lange, Isabel Pfeiffer, Franziska Wenzel und Jette ter Horst haben wir noch weitere torgefährliche Spielerinnen. Im offensiven Bereich haben wir deshalb auch mehrere Möglichkeiten. Klar ist: Wir wollen Sarah noch mehr nach vorne stellen und möglichst von Abwehraufgaben befreien, damit sie sich auf das Toreschießen konzentrieren kann. Sie hat sich bislang sehr mannschaftsdienlich verhalten und sehr viel nach hinten gearbeitet. Das ist aber manchmal kontraproduktiv, weil dann der Weg bis ins letzte Drittel für sie sehr weit ist. Das wollen wir ändern, damit sie ihre schon sehr beachtliche Torquote noch steigern kann. Wir werden ihre Treffer definitiv benötigen, um den Klassenverbleib zu sichern.

In der 2. Frauen-Bundesliga startet die Rückrunde für Ihr Team am 27. Februar mit dem Heimspiel gegen die SG 99 Andernach. Was wollen Sie sehen?

Schneiders: Wir wollen den Gegner unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Dafür müssen wir von Beginn an hellwach sein. Über viel Ballbesitz wollen wir das Spiel bestimmen. Wir werden die Vorbereitung auf dieses wichtige Heimspiel wie eine Auswärtspartie gestalten und einen Tag vorher ins Hotel gehen, um bestens vorbereitet zu sein. Ein Sieg zum Auftakt wäre eine gute Grundlage für den weiteren Saisonverlauf.

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