So geht es mit der Regionalliga-Reform weiter
Die AG Regionalliga-Reform hat ihre Arbeit abgeschlossen. Sie spricht sich klar für eine viergleisige Regionalliga aus, damit alle Meister in die 3. Liga aufsteigen können.
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Stoppt den Abwärtstrend des TSV Steinbach Haiger: der neue Coach des Hüsni Tahiri.[Foto: Imago]
Nach zehn vergeblichen Versuchen hat es geklappt: Der TSV Steinbach Haiger stoppte am 26. Spieltag in der Regionalliga Südwest seinen Abwärtstrend. Das Team des neuen Trainers Hüsni Tahiri gewann das hessische Duell bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz trotz einer 0:2-Rückstands noch 3:2 (0:2) und verschaffte sich damit wertvolle Luft im Kampf um den Klassenverbleib. Zuvor hatte der TSV nur zwei Punkte aus zehn Partien geholt.
Dabei sah es vor 1200 Zuschauer*innen in Fulda lange Zeit nicht nach einer Trendwende aus. Die Gastgeber, die mit einer Serie von sieben Begegnungen ohne Niederlage bis in die Spitzengruppe vorgerückt waren, führten nach Treffern von Gal Grobelnik (13.) und Milian Habermehl (44.) zur Pause 2:0 und schienen auf dem besten Weg, den Rückstand zu Tabellenführer Stuttgarter Kickers zumindest vorerst auf drei Zähler zu verringern. Die Gäste aus Steinbach Haiger bewiesen jedoch Moral und wendeten durch Tore von Nick Galle (57.), Christopher Theisen (62.) und des eingewechselten Nicolas Wähling (80.) noch das Blatt.
Großes Aufatmen herrscht auch beim FSV Frankfurt nach dem späten 3:1 (0:0)-Heimsieg gegen Schlusslicht TuS Koblenz. Dabei waren die Gäste vor 1546 Besucher*innen am Bornheimer Hang zunächst durch Dylan Akpess Esmel (54.) in Führung gegangen. Nach dem Ausgleich durch Jihad Boutakhrit (66.) stand es bis in die Nachspielzeit 1:1, ehe ein Eigentor von Dominic Volkmer (90.+1) und ein Treffer von Jan-Erik Eichhorn (90.+4) dem FSV doch noch den achten Saisonsieg bescherte. Die Koblenzer gingen auch im fünften Ligaspiel des neuen Jahres leer aus.
Für eine Überraschung sorgte der ebenfalls abstiegsbedrohte FC-Astoria Walldorf mit dem 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den Titelaspiranten FC 08 Homburg. Dabei bewies Walldorfs Trainer Matthias Born ein glückliches Händchen. Für die Entscheidung sorgten nämlich die beiden Einwechselspieler Jonas Arcalean (48.) und Bekem Can Bicki (90.+4). Zumindest vorerst verließ der FC-Astoria die Gefahrenzone der Liga. Dagegen droht der FC 08 Homburg nach zuletzt drei Niederlagen aus vier Spielen den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren.
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