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Spielertrainer|31.08.2021|22:45

Steinmetz: Fünf Einstandskisten in Alstaden

Raphael Steinmetz: "Wir haben eine junge Mannschaft, die sich riesig über meine Unterstützung freut."[Foto: Manuel Fritsch]

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Sieben Spiele, 13 Tore: Der langjährige Regionalligatorjäger Raphael Steinmetz (Rot-Weiß Oberhausen und Wuppertaler SV) legte nach der Rückkehr zu seinem Jugendverein Schwarz-Weiß Alstaden einen Traumstart hin. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Steinmetz über seine Rolle als Spielertrainer beim Oberhausener Bezirksligisten, fünf Einstandskisten und den Viererpack beim 5:3 gegen Sterkrade 06/07.

FUSSBALL.DE: Sieben Jahre kickten Sie in der Regionalliga West für die beiden Ex-Bundesligisten Rot-Weiß Oberhausen und Wuppertaler SV. Jetzt wechselten Sie zurück zu Ihrem Jugendverein Schwarz-Weiß Alstaden in die Bezirksliga, obwohl Sie erst 27 Jahre sind. Warum, Herr Steinmetz?

Raphael Steinmetz: Das hatte mehrere Gründe. Zunächst einmal war ich sieben Jahre aus meinem Beruf als Elektroniker raus und musste so langsam auch mal an die Zukunft denken. Wenn ich weitere sieben Jahre nur Fußball gespielt hätte, wäre es schwieriger geworden, Arbeit zu finden. Außerdem ist es ja nicht so, dass ich erst jetzt wieder in Alstaden aktiv bin. In den zurückliegenden Jahren war ich bereits Trainer der ersten Mannschaft, in der viele Freunde von mir spielen. Ich wollte unbedingt noch einmal mit ihnen zusammenkicken - und zwar nicht erst, wenn ich Mitte 30 bin, sondern jetzt, wo ich noch jung und topfit bin.

Sie waren also parallel zu Ihrer Regionalligakarriere als Spieler auch Trainer in Alstaden?

"Ich wollte unbedingt noch einmal mit meinen Freunden zusammen kicken"

Steinmetz: Exakt. Morgens und mittags Training bei RWO, abends Training in Alstaden - so fußballverrückt bin ich. (lacht) Ich stehe immer gerne auf dem Platz - als Spieler und Trainer. Schon mit 17 habe ich damals Jugendteams bei Alstaden gecoacht und ich habe auch vor, demnächst weitere Trainerscheine zu machen. Aktuell habe ich die B-Lizenz.

Hatten Sie als Spieler denn nicht noch die Hoffnung auf den Sprung in den Profibereich?

Steinmetz: Natürlich habe auch ich mal davon geträumt, Profi zu werden. Es wäre unglaublich gewesen, mit RWO in die 3. Liga aufzusteigen. Leider hat das nicht geklappt. Und ein weiterer Wechsel kam für mich nie wirklich in Frage. Ich habe mich bei RWO immer pudelwohl gefühlt und mit jedem gut verstanden - egal, ob Trainerteam, Platzwart oder Physiotherapeut. Dieses Umfeld aufzugeben und gleichzeitig nicht mehr Trainer in Alstaden sein zu können, war keine Option. Es musste für mich nicht auf Teufel komm raus eine Liga höher sein. Ich hatte doch alles, was ich benötige.

Was hat es Ihnen als gebürtiger Oberhausener bedeutet, sechseinhalb Jahre das Trikot des größten Klubs der Stadt tragen zu dürfen?

Steinmetz: Extrem viel. Es war wirklich eine Ehre für mich. Im Stadion haben uns viele ehemalige Mit- und Gegenspieler aus der Jugend angefeuert. Das war schon krass. Die Jungs standen in der Kurve und ich auf dem Platz. Ich bin auch sehr froh, dass ich weiterhin Kontakt zu vielen Menschen aus dem Verein habe. Das Trainerteam um Klublegende Mike Terranova und Dirk Langerbein hat mir beispielsweise zuletzt zu meinem gelungenen Einstand in Alstaden gratuliert.

In Alstaden wurden Sie groß, von dort aus ging es über Arminia Klosterhardt damals zu RWO. Jetzt sind Sie zurück. Wie war die Reaktion im Verein über Ihre Rückkehr als Spieler?

Steinmetz: Es herrschte Euphorie pur. (lacht) Wir haben eine junge Mannschaft, die sich riesig über meine Unterstützung freut. Bei unseren Spielen kommen auch einige Zuschauer mehr. Die Stimmung ist super und es macht einfach großen Spaß, wieder da zu sein und meine Schuhe für meinen Heimatverein zu schnüren.

Dass es Spaß macht, glauben wir gerne. Die ersten Wochen hätten schließlich auch nicht besser laufen können. Zunächst gewann Alstaden den Kreispokal Oberhausen-Bottrop, in den ersten beiden Ligapartien gab es ebenfalls Siege. Sie steuerten in den ersten sieben Pflichtspielen 13 Tore bei und schnürten zuletzt beim 5:3 gegen Sterkrade 06/07 einen Viererpack. Was für ein Traumstart!

Steinmetz: Das stimmt, schöner hätte ich es mir wirklich nicht erträumen können. Schon der Erfolg im Kreispokal war Wahnsinn. Im Finale haben wir vor fast 500 Zuschauern bei Fortuna Bottrop 2:1 gewonnen und stehen damit erstmals in der Vereinsgeschichte im Niederrheinpokal. Dass wir dann auch noch einen Auftakt nach Maß in der Bezirksliga hingelegt haben, rundet den Saisonstart perfekt ab. Aber dennoch bin ich selbstkritisch genug, um zu sagen, dass ich noch einige Tore mehr hätte erzielen müssen. Bei der Chancenverwertung ist trotz der insgesamt 13 Treffer und des jüngsten Viererpacks durchaus noch Luft nach oben.

Hand aufs Herz: Wie viele Einstandskisten Bier mussten Sie geben?

Steinmetz: Zu viele. (lacht) Beim ersten Pflichtspiel im Kreispokal gegen Rhenania Bottrop steuerte ich zum 10:0 fünf Tore bei. Das hieß für mich: Vier Kisten! Schließlich war es gleichzeitig mein erstes Spiel, mein erstes Tor, mein erster Doppelpack und mein erster Dreierpack. Meine fünfte und letzte Einstandskiste folgte im Viertelfinale gegen meinen Ex-Klub Arminia Klosterhardt. Beim 4:1 war ich erstmals Kapitän. Auch das heißt bei uns: Kiste!

Normalerweise könnte man sagen, dass Sie Ihrem Trainer prompt bewiesen haben, dass Sie der Mannschaft direkt helfen können. Aber der Coach sind Sie selbst. Als Spielertrainer übernehmen Sie jetzt mehrere Funktionen. Wie gefällt Ihnen das?

Steinmetz: Sehr gut. Man macht sich natürlich mehr Gedanken als vorher, weil man nun zwei Rollen verkörpert. Aber die Arbeit mit den Jungs ist sehr unkompliziert, sie machen es mir leicht.

Wie würden Sie sich als Trainer beschreiben?

Steinmetz: Ich bin eher der Kumpeltyp. Etwas anderes würde auch nicht zu mir passen. Und auf dem Platz bin ich ohnehin nur ein Mitspieler. Ich habe den Jungs direkt gesagt, dass sie mich genauso wie alle anderen behandeln sollen und mich auch gerne anschreien dürfen, wenn ich es verdient habe. (lacht) Ich bin nicht der große Raphael Steinmetz, der von RWO nach Alstaden gekommen ist, sondern einfach nur Rapha, der gerne Tore schießt und damit dem Team helfen möchte.

Nach dem Saisonauftakt thront Schwarz-Weiß Alstaden an der Spitze der Gruppe 8 in der Bezirksliga Niederrhein. Was haben Sie sich für diese Saison vorgenommen?

Steinmetz: Wir wollen in erster Linie nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Man darf nicht vergessen, dass es nach unserem Aufstieg 2020 erst die zweite Spielzeit in der Bezirksliga ist. Außerdem haben wir in der vergangenen Saison auch die ersten beiden Begegnungen gewonnen und danach viermal in Folge verloren. Diesmal wollen wir es besser machen und die Euphorie aus der Vorbereitung und den erfolgreichen ersten Saisonspielen mitnehmen. Wir möchten insgesamt unseren Zuschauern permanent attraktiven Fußball bieten und unsere junge Mannschaft weiterentwickeln. Der Start war vielversprechend. Jetzt gilt es, daran anzuknüpfen.

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