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Erfolgstrainer |01.07.2022|17:00

Tralau: "Erfolge kommen nicht von ungefähr"

Erfolgstrainer Dennis Tralau vom Eimsbütteler TV (l.): "Wir wollen die U 17-Mädels in der Liga etablieren."[Foto: Collage/ Eimsbütteler TV/ Privat]

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Trainer Dennis Tralau feierte vor wenigen Tagen einen Doppelaufstieg. Zunächst führte der 30-Jährige die U 17 des Eimsbütteler TV, der allein im Frauen- und Mädchenfußball 17 Teams an den Start schickt, in die B-Juniorinnen-Bundesliga. Mit den Frauen gelang einen Tag später der Sprung in die Regionalliga Nord. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Tralau mit Mitarbeiter Peter Haidinger über die Erfolge.

FUSSBALL.DE: Mit den U 17-Mädels des Eimsbütteler TV schafften Sie zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die B-Juniorinnen-Bundesliga. Gleichzeitig stiegen Sie mit dem Frauenteam ebenfalls erstmals in die Regionalliga Nord auf. Wie haben Sie dieses Kunststück hinbekommen, Herr Tralau?

Dennis Tralau: Mit zwei überragenden Teams, die mir das Trainerleben über die gesamte Saison sehr leichtgemacht haben. (lacht) Alle U 17-Spielerinnen haben unfassbar gut mitgezogen und sich nach der Meisterschaft in der Oberliga auch in den Aufstiegsspielen gegen den Osnabrücker SC und Holstein Kiel II souverän durchgesetzt. Mit den Frauen haben wir im Hinspiel mit einem 2:0-Auswärtserfolg beim Kieler MTV den Grundstein für den Aufstieg gelegt. Im Rückspiel reichte uns dann ein torloses Unentschieden.

Wie haben Sie die beiden Aufstiege persönlich erlebt?

Tralau: Wir hatten bei beiden Teams sehr unterschiedliche Saisonverläufe. Mit den B-Juniorinnen haben wir seit drei Jahren sehr konzentriert auf das Ziel Bundesliga hingearbeitet. Von daher ist in diesem Fall unser Plan aufgegangen. Bei den Frauen war die Ausgangsposition ein wenig anders. Die Mannschaft hat erst während der Saison den Glauben an die Meisterschaft entwickelt. Das Thema Aufstieg war bei den Spielerinnen zu Saisonbeginn nicht unbedingt priorisiert.

Wie meinen Sie das?

Tralau: Es war über viele Jahre bekannt, dass die ETV-Frauen zwar gut kicken können, oft aber in den entscheidenden Situationen nicht den nötigen Killerinstinkt zeigen. Das war diesmal anders. Im letzten Saisonspiel konnten wir mit einem 18:0-Kantersieg gegen den TuS Berne die zweite Frauenmannschaft des Hamburger SV noch von Platz eins verdrängen. Das Team spielte sich in einen Rausch und qualifizierte sich aufgrund der besseren Tordifferenz für die Aufstiegsspiele. Noch nie zuvor hatte ich das Team so sehr an einem Strang ziehen sehen. Dafür haben sich die Spielerinnen dann auch belohnt.

Werden Sie auch in der kommenden Spielzeit beide Mannschaften trainieren?

Tralau: Schweren Herzens nein, weil es zeitlich nicht mehr zu schaffen ist. Ich werde zur neuen Saison ausschließlich für die Frauen, die ich seit sieben Jahren als Cheftrainer betreue, zuständig sein. Für unsere erste Saison in der B-Juniorinnen-Bundesliga sind wir noch auf der Suche nach einer passenden Trainerlösung.

Wie hatten Sie die Doppelbelastung überhaupt zeitlich hinbekommen?

Tralau: Gefühlt stehe ich während der gesamten Woche beim ETV auf dem Fußballplatz. Neben meiner Trainertätigkeit bin ich noch Abteilungsleiter der Frauen- und Mädchenabteilung. Man könnte denken, dass ich in Vollzeit für den ETV arbeite. Tatsächlich bin ich aber für ein Unternehmen, das sich im Fußball um Videoanalyse kümmert, im Kundenmanagement tätig. Das lässt sich gut vereinbaren.

Sie sind seit mittlerweile acht Jahren für Eimsbütteler TV tätig. Was hat sich in dieser Zeit geändert?

Tralau: Wir sind mittlerweile in allen Bereichen und Altersklassen, was Sportliche Leitung, Mediziner und Physiotherapie anbelangt, sehr gut aufgestellt. Wir haben eine Koordinatorin für den Mädchenbereich, haben seit dem vergangenen Jahr auch einen eigenen Klubraum, der ausschließlich von der Frauen- und Mädchenabteilung genutzt wird. Insgesamt haben wir optimale Rahmenbedingungen. Die interne Zusammenarbeit in der gesamten Fußballabteilung ist unfassbar gut. Die Erfolge kommen nicht von ungefähr.

Wie sehen die Ziele mit den U 17-Mädels in der neuen Spielzeit in der B-Juniorinnen-Bundesliga und bei den Frauen aus?

Tralau: Wir wollen neben dem HSV der zweite Verein in der Region sein, der sich möglichst dauerhaft in der höchsten deutschen B-Juniorinnen-Spielklasse behaupten kann. Unser Ziel ist der Klassenverbleib, wir wollen die U 17-Mädels in der Liga zu etablieren. Mit den Frauen wollen wir in der ersten Saison in der Regionalliga Nord erst einmal ankommen, streben aber zumindest mittelfristig einen Spitzenplatz an. Der mögliche Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga ist für uns zwar aktuell kein konkretes Ziel, aber in den nächsten Jahren grundsätzlich kein Tabuthema.

Der Lokalrivale Hamburger SV wurde vor wenigen Tagen Deutscher B-Juniorinnen-Meister. Wie sehr freuen Sie sich auf die Derbys gegen den großen Nachbarn, auch wenn Sie selbst nicht mehr auf der Trainerbank sitzen werden?

Tralau: Im Verbandspokal haben bereits gegen den HSV gespielt und uns beim 0:3 sehr gut aus der Affäre gezogen. Es stand sehr lange nur 0:1. Wir haben gezeigt, dass wir durchaus mithalten können. Wir haben dem HSV alles abverlangt und werden es auch weiterhin tun. Außerdem freue ich mich sehr, dass fünf Spielerinnen aus der U 17 den Sprung in den Frauenbereich geschafft haben.

Zu den beiden Aufstiegen kam in der gerade abgelaufenen Saison auch noch, dass sich ETV-Angreiferin Hannah Paulini mit 58 Treffern die Torjägerkanone für alle in der 4. Liga sichern konnte. Wird sie auch in der Regionalliga Nord für den Eimsbütteler TV auflaufen und was macht Ihre Torjägerin so gut?

Tralau: Hannah wird weiterhin für uns spielen. Sie ist extrem fleißig, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Ich kenne nicht viele Spielerinnen, die während einer Partie permanent von zwei oder drei Gegenspielerinnen bearbeitet werden und sich dennoch nicht zu schade für Defensivarbeit sind. Hannah hat die Trophäe absolut verdient.

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