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|11.12.2021|08:45

VfL-Trainer Scherning: "Auch für FCM unangenehmer Gegner sein"

Schernings Philosophie: "Wir wollen viele Aktionen haben und ständig aktiv sein"[Foto: Getty Images]

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Nach etwas mehr als vier Jahren als Assistent von Steffen Baumgart beim SC Paderborn 07 ist Daniel Scherning seit Saisonbeginn wieder als Cheftrainer tätig. Mit dem VfL Osnabrück mischt der gebürtige Paderborner bei zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsrang im Aufstiegsrennen der 3. Liga mit. Im DFB.de -Interview spricht der 38-Jährige mit Mitarbeiter Dominik Dittmar über seine neue Aufgabe und das Spiel bei Tabellenführer 1. FC Magdeburg heute (ab 14 Uhr, live bei MagentaSport).

DFB.de: Ihre Mannschaft kam zuletzt nicht über ein 0:0 gegen den Tabellenletzten TSV Havelse hinaus. Warum hat es nicht mit einem Torerfolg und dem erhofften Heimsieg geklappt, Herr Scherning?

Daniel Scherning: Da gibt es nicht den einen Grund. Wir hatten viel Ballbesitz, insgesamt 21 Torschüsse. Aus unseren klaren Chancen müssen wir eigentlich mindestens ein Tor machen. Gegen einen tiefstehenden Gegner war es fußballerisch kein Leckerbissen. Wir haben schon bessere Heimspiele abgeliefert.

DFB.de: Im zehnten Heimspiel gelang zum sechsten Mal kein Treffer. Warum tut sich das Team an der Bremer Brücke schwer?

Scherning: Zugegeben: In der Häufigkeit ist es schon auffällig, dass wir uns gegen zurückgezogen agierende Gegner schwertun. Ähnlich wie jetzt gegen den TSV Havelse waren wir auch in einigen vorherigen Partien überlegen, konnten aus unseren Großchancen aber oft zu wenig Kapital schlagen. Teilweise sind wir im Abschluss zu hektisch, es ist aber auch Pech dabei. Diese Torerfolge müssen wir wieder erzwingen.

DFB.de: Vor dem abschließenden Spiel der Hinrunde beim Tabellenführer 1. FC Magdeburg stehen 29 Zähler und Rang sieben zu Buche. Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?

Scherning: Die Momentaufnahme geht nach unserem erheblichen personellen Umbruch grundsätzlich in Ordnung. Unser Ziel war, bis zur Winterpause oben mit dabei zu sein. Da sind wir aktuell auf einem guten Weg dahin. In Magdeburg und beim MSV Duisburg stehen uns jetzt noch zwei schwere Auswärtsspiele bevor, aus denen wir aber unbedingt etwas mitnehmen wollen.

DFB.de: Wen haben Sie für das Aufstiegsrennen ganz oben auf der Liste?

Scherning: Der 1. FC Magdeburg hat es geschafft, sich durch eine positive Serie ein wenig von der Konkurrenz abzusetzen. Neben den fünf Punkten Vorsprung hat das Team auch noch eine Nachholpartie in der Hinterhand. Dahinter geht es unheimlich eng zu. Da wechselt quasi an jedem Spieltag zwischen sieben, acht Mannschaften die Reihenfolge. Ich gehe davon aus, dass es bis zum Saisonende eng bleiben wird. Vielleicht kommen mit dem SV Wehen Wiesbaden und dem TSV 1860 München sogar noch weitere Vereine dazu. Wer es schafft, eine Serie zu starten, hat gute Karten.

DFB.de: Bis zum zurückliegenden Sommer waren Sie über etwas mehr als vier Jahre lang Co-Trainer von Steffen Baumgart beim SC Paderborn 07. Wie sehr hat Sie die Zeit geprägt?

Scherning: Das war eine sehr wichtige Phase in meiner Entwicklung als Trainer. Die Zusammenarbeit mit Steffen war sehr eng. Wir haben viel voneinander gelernt und gemeinsam unsere Idee vom Fußball entwickelt. Vor allem bei seiner Art der Mannschaftsführung konnte ich von Steffen viel lernen. Er war stets positiv und konnte das Team mitreißen. Die Zeit war mit dem Aufstieg von der 3. Liga bis in die Bundesliga sehr intensiv und die wohl erfolgreichste in der Geschichte des SC Paderborn 07.

DFB.de: Gab es denn nicht die Überlegung, gemeinsam mit Steffen Baumgart ebenfalls zum 1. FC Köln zu wechseln?

Scherning: Steffen und ich hatten klar miteinander abgesprochen, dass für uns beide nach der Zeit in Paderborn ein neuer Abschnitt beginnt. Nachdem unsere Verträge im Sommer ausgelaufen sind, war mir direkt klar, dass ich wieder als Cheftrainer arbeiten will. Steffen ist weiterhin ein Ansprechpartner für mich, wir telefonieren hin und wieder. Jeder geht jetzt aber seinen eigenen Weg.

DFB.de: Was hatte Sie vom VfL Osnabrück überzeugt?

Scherning: Die Herausforderung hat mich gereizt. Den Abstieg aus der 2. Bundesliga habe ich auch als Chance gesehen. Ich fand die Vorstellung spannend, mit einer neuen Mannschaft meine Ideen umzusetzen und zu entwickeln. Der Kader befand sich nach dem Abstieg im Umbruch. Dazu hat der VfL Osnabrück als Verein natürlich eine große Strahlkraft. Gemeinsam mit den Fans können wir viel Wucht entwickeln. Daher war schnell klar, dass ich das machen möchte.

DFB.de: Wie ist es, nach sechs Jahren wieder eine Mannschaft als Cheftrainer zu betreuen?

Scherning: Inhaltlich ist das schon mit meiner Tätigkeit als Co-Trainer vergleichbar. Auch beim SC Paderborn habe ich einige Übungen geleitet. Die Verantwortung ist selbstverständlich eine andere. Als Cheftrainer war ich letztmals für die zweite Mannschaft von Arminia Bielefeld tätig. Da stand die individuelle Entwicklung der Spieler mehr im Fokus als die Ergebnisse mit der Mannschaft. Das ist im Profibereich anders. Aber auch darauf hat mich meine Zeit als Co-Trainer in Paderborn gut eingestellt. Es macht riesigen Spaß, mit der charakterstarken Mannschaft beim VfL Osnabrück zu arbeiten.

DFB.de: Wie würden Sie Ihre Spielphilosophie beschreiben?

Scherning: Wir wollen viele Aktionen haben und ständig aktiv sein. Indem wir den Gegner früh im Spielaufbau unter Druck setzen und immer wieder stressen, haben wir nicht nur einen kurzen Weg bis zum gegnerischen Tor. Wir halten das Spielgeschehen auch von unserem Strafraum fern. Bei Ballverlusten wollen wir direkt die Chance zur Rückeroberung suchen. Diese Spielweise ist sehr intensiv. Das setzen die Jungs aber schon gut um.

DFB.de: Nun geht es zum Tabellenführer 1. FC Magdeburg. Ein würdiger Abschluss der Hinrunde?

Scherning: Absolut. Wir treffen auf einen Topgegner, der aktuell auch sehr gut drauf ist. Zwölf Siege in 17 Spielen sind eine starke Quote. Der 1. FC Magdeburg ist eine Mannschaft, die das Geschehen kontrollieren will. Das ermöglicht uns aber voraussichtlich Räume, die wir gegen andere Teams nicht haben. Wir wissen um unsere Qualitäten und sind der Überzeugung, auch für den FCM ein unangenehmer Gegner sein zu können. Dafür müssen wir mutig auftreten.

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