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Meister-Trainer |03.08.2021|08:30

Wörle: Männer-Premiere in der 4. Liga

Wörle (r.): "Der Klub hat einen Drei-Jahres-Plan - bis 2023 soll der Aufstieg in die 3. Liga gelingen."[Foto: SSV Ulm 1846 Fußball]

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Im Frauenbereich wurde Ex-Profi Thomas Wörle (39) mit Bayern München zweimal Deutscher Meister und gewann den DFB-Pokal. Jetzt ist der Fußball-Lehrer erstmals im Männerbereich tätig und coacht den Traditionsklub SSV Ulm 1846 Fußball in der Regionalliga Südwest. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Wörle über seine Zeit im Frauenfußball, den Wechsel in den Männerbereich und Ziele mit Ulm.

FUSSBALL.DE: Nach neun erfolgreichen Jahren im Frauenfußball trainieren Sie jetzt in Ulm erstmals eine Männermannschaft. Wie kam es dazu, Herr Wörle?

Thomas Wörle: Es war immer mein Ziel, irgendwann Trainer im Herrenbereich zu werden - und man muss dazu ja auch sagen, dass ich erst nach meiner Zeit im Frauenbereich meine Ausbildung zum Fußball-Lehrer abgeschlossen habe. Der frühe Trainereinstieg in den Frauenfußball mit 28 Jahren war damals nicht unbedingt geplant. Meine jüngere Schwester Tanja hatte zu dieser Zeit für den FC Bayern gespielt, so kam die Verbindung zum Klub zustande. Dass ich dann neun Jahre bleiben würde, hätte ich sicher nicht erwartet.

Ist die kürzlich vereinbarte Kooperation Ihres Ex-Klubs FC Bayern München mit dem SSV Ulm 1846 Fußball auch ein Grund für Ihr Engagement bei den "Spatzen"?

"Der Frauenfußball hat eine rasante Entwicklung in allen Bereichen hingelegt"

Wörle: Das müssten Sie andere fragen, aber mir wäre das neu. (lacht) Ich komme aus Krumbach, das liegt nur rund 40 Minuten entfernt. Entsprechend habe ich einen regionalen Bezug zum SSV Ulm 1846 Fußball. Ich habe die Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren intensiv verfolgt. Die Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen liefen super. Ich freue mich sehr, dass es mit einer Zusammenarbeit geklappt hat, nachdem ich zuletzt eine einjährige Fußballpause eingelegt habe, um mehr Zeit mit meiner Familie verbringen zu können.

Mit den Frauen von Bayern München wurden Sie zweimal Deutscher Meister und einmal DFB-Pokalsieger, haben national alles erreicht. Was war Ihr größter Erfolg als FCB-Trainer?

Wörle: Tatsächlich würde ich als größten Erfolg keinen alleinstehenden Titel nennen, sondern die langjährige Entwicklung. Wir haben uns in neun Jahren viel erarbeitet und den Stellenwert der Frauenabteilung innerhalb des Vereins deutlich erhöht. Nachdem wir zu Beginn weit davon entfernt waren, Titel zu gewinnen, haben wir es geschafft, in mehreren Wettbewerben die Spitze zu erklimmen. Wir haben ein vergleichbares Niveau erreicht, für das die Männerabteilung seit Jahrzehnten steht. Diese nachhaltige Entwicklung macht mich auch rückblickend immer noch stolz.

Wie bewerten Sie die insgesamt die Entwicklung des Frauenfußballs in den vergangenen Jahren?

Wörle: Spannend und positiv. Der Frauenfußball hat eine rasante Entwicklung in allen Bereichen hingelegt: Sei es die Professionalisierung, die zu einem Stellenzuwachs in den Vereinen führt, die bessere Ausbildung der Mädchen oder eine noch nie dagewesene Athletik - der Frauenfußball befindet sich im Wandel. Außerdem gibt es mittlerweile auch viele weltweit bekannte Spielerinnen, die dazu beitragen, dass sich immer mehr Mädels für Fußball begeistern.

Jetzt haben Sie eine neue Herausforderung angenommen und trainieren ein Viertligateam bei den Männern statt eine Bundesligamannschaft bei den Frauen. Sehen Sie den Job in Ulm als einen Neuanfang an?

Wörle: Es ist zwar mein erster Verein als Trainer im Herrenbereich und sicher eine neue Herausforderung. Aber von einem Neuanfang würde ich nicht sprechen. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, die mir alle für meine Arbeit in Ulm helfen werden.

Ulm ist ein ehemaliger Bundesligist und peilt als Tabellenvierter der zurückliegenden Spielzeit die Rückkehr in den Profifußball an. Ist das bereits für die am 13. August mit der Begegnung gegen den FSV Frankfurt startende Saison das klare Ziel?

Wörle: Der Klub hat einen Drei-Jahres-Plan - bis 2023 soll der Aufstieg in die 3. Liga gelingen. Ob das bereits in der anstehenden Spielzeit gelingt, wird man sehen. Bei der großen Konkurrenz wird es sicher nicht einfach. Außerdem hatten wir einen größeren personellen Umbruch. Neben mir sind auch viele Spieler neu in Ulm. Hinzu kommt eine kurze Vorbereitung, die uns wenig Zeit gibt, Spielideen zu verinnerlichen. Ich sehe uns eher als Herausforderer und bin gespannt, wo die Reise hinführt.

Wer sind Ihre Aufstiegsfavoriten?

Wörle: Da muss ich viele Teams nennen. Mein ehemaliger Verein Offenbacher Kickers hat ordentlich aufgerüstet und gehört auf jeden Fall zu den Topteams. Die SV 07 Elversberg, der FC 08 Homburg, der TSV Steinbach Haiger und der FSV Frankfurt werden ebenfalls den Anspruch haben, oben mitmischen zu wollen. Die zurückliegende Saison mit der U 23 des SC Freiburg als Meister und Aufsteiger hat außerdem gezeigt, dass man immer mit Nachwuchsteams von Profivereinen rechnen muss. Ein bis zwei Überraschungsteams gibt es traditionell auch meistens.

Vor dem Saisonstart in der Regionalliga Südwest steht am 7. August das DFB-Pokalspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg auf dem Programm. Ist es für Sie auch deshalb ein besonderes Spiel, weil Sie früher für den fränkischen Rivalen SpVgg Greuther Fürth am Ball waren?

Wörle: Spiele im DFB-Pokal sind immer etwas Besonderes. Und wenn man dann noch gegen einen solchen Traditionsklub antreten darf, umso mehr. Unabhängig von meiner Vergangenheit als Spieler freue ich mich riesig auf die Partie. Es wird ein super Erlebnis für den gesamten Verein. Wir hoffen, dass unsere Fans im Stadion dabei sein dürfen.

Wie schätzen Sie die Chancen auf das Weiterkommen ein?

Wörle: Wir sind natürlich der Underdog und haben außerdem den Nachteil, dass Nürnberg in der 2. Bundesliga bereits in die Saison gestartet ist. Außerdem hat sich der FCN in der Rückserie der zurückliegenden Saison stark entwickelt. Es muss schon viel zusammenkommen, um Nürnberg zu bezwingen. Aber dass Ulm Zweitligisten besiegen kann, hat das letztjährige Team beim 2:0-Heimerfolg in der ersten DFB-Pokal-Runde gegen den FC Erzgebirge Aue eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch 2019 ging es mit dem 2:1 gegen den damaligen DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt in die zweite Runde. Wir werden auf jeden Fall alles geben, um diese Erfolge zu wiederholen.

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