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[Foto: Dinga]
Einen entspannten Sonntag durfte die SVN-Equipe erleben. Tabellenschlusslicht SC Wintersdorf erwies sich als dankbarer Gegner und ermöglichte Schwarz-Grün einen 7:0 Kantersieg. Dieser rundete das überaus gelungene Wochenende - die Felsenrainer waren in ihrem 70. Vereinsjahr Gastgeber des Bühler Sommer-Stadtpokals für Jugend- und Ü35-Mannschaften - positiv ab.
SV Neusatz - SC Wintersdorf 7:0
Von Beginn an eine klare Angelegenheit war das zweite SVN-Heimspiel, Leidtragender die Schwarz-Weißen aus dem Ried. Den ersten Einschlag gab es dabei schon in der 16. Minute: Defensive tackle Pascal Nöltner behauptete an der Wintersdorfer Box mit sehr unorthodoxer Körperhaltung sehenswert den Ball. Am Ende der Verwertungskette traf Teamkollege Philipp Stemmer mühelos zur 1:0 Führung. Der nächste Treffer war eine Ko-Produktion der Bechtold-Brothers: Marius brachte einen Eckstoß passgenau vor die Hütte und Bruder Julian vollendete, technisch hochwertig, mit der Hacke zum 2:0 (23. Minute). Als Luca Parise in Minute 38 vor SCW-Keeper Manfred Burkhardt eiskalt blieb und zum 3:0 einnetzte, war der Bär geschält. Den 4:0 Halbzeitstand besorgte Youngster Patrick Karcher per Kopf (45. Minute) - und traf damit in der dritten Partie in Folge. Keine Frage, der Mann hat einen Lauf.
In Durchgang zwei dieselben Kräfteverhältnisse. Die Felsenrainer ließen Ball und Gegner laufen, Wintersdorf bemühte sich um Schadensbegrenzung. Glück hatten die Gäste bei einem Schlenzer von Marius Bechtold - hier stand der Pfosten im Weg (57.) - und einem herrlichen Seitfallzieher von Philipp Stemmer, die jeweils knapp ihr Ziel verfehlten. Auch Luca Parise meinte es gnädig mit den Bianconeri, als er in Minute 68 zunächst Torsteher Burkhardt umkurvte, um dann - eine Szene für jeden Jahresrückblick - aus Nahdistanz slapstickartig
doch über das leere Gehäuse zu schießen. Elf Minuten später erinnerte sich Parise dann wieder, dass er ja eigentlich ein Torjäger ist, und vollendete einen Traumpass von Joker Marcel Philippi zum 5:0. Dies wiederum stachelte den Ehrgeiz von SVN-Abwehrbock Sven Albrecht an, der sich in den Schlussminuten in den Angriff einschaltete - und mit zwei sehenswerten Kopfballtreffern (84. und 86. Minute) den 7:0 Endstand herstellte. md