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1. FC Rodewisch II – FSV Bau Weischlitz 4:3 (2:2)
1. FC Rodewisch II: Jan Eichmann, Leon Mulks (88. Lorenz Wunderlich), Konrad Kämpfer/G, Philipp Baumann (75. Toni Götz), Sebastian Gruhn (74. David Abokat), Mario Neumeister/V (62. Chris Fischer), Fritz Wappler, Nico Dotzauer/V (46. Christoph Richter), Nils Kühnel/V, Tom Stolpmann/V – Trainer: Stefan Geßner.
FSV Bau Weischlitz: Paul Schubert, Michele Rentzsch, Noah Kaufmann/V, Max Egelkraut/V, Marvin Rauh/V, Franz Pohl (94. Max Winkler), Kevin Oertel, Noah-David Weigelt/V (62. Benjamin Theilemann), Tony Richter, Max Schreiter (86. Dominik Muguana), Ivan Doskaliuk/V – Trainer: Ronny Diersch.
Schiedsrichter: Frank Gutjahr, VfB Auerbach – Zuschauer: 75.
Tore: 1:0 Maximilian Kämpf (36. Foulelfmeter), 2:0 Nils Kühnel (37.), 2:1 Max Egelkraut (42.), 2:2 Ivan Doskaliuk (45.), 3:2 Franz Pohl (66. Eigentor), 3:3 Christoph Richter (66. Eigentor), 4:3 Fritz Wappler (84.)
Gelb-Rot: Ivan Doskaliuk (82./FSV Bau Weischlitz); Tom Stolpmann (93./1. FC Rodewisch II/).
Bekommt der FSV nicht sein Abwehrverhalten in den Griff, steht er vor einer schwierigen Saison. Sieben Gegentore in den beiden Vorbereitungsspielen (1. FC Wacker Plauen 3, VfB Pausa Mühltroff 4), neun in den bisherigen zwei Pflichtspielen (FSV Ellefeld 5; 1. FC Rodewisch II 4) – damit (4/Spiel) wird es kaum möglich sein, Matches zu gewinnen.
Rodewisch begann aggressiv, zwang die Gästemannschaft bereits in ihrer Hälfte zu vielen Zweikämpfen und gestatteten so keinen geordneten Spielaufbau. Dennoch passierte lange nichts, abgesehen vom Rodewischer Lattentreffer (9.) und einer vergebenen Großchance von beiden Teams.
Aber innerhalb von neun Minuten vor der Pause geschah Erstaunliches. Zunächst zwei Gegentore als Gastgeschenke, ein überflüssiges Foulspiel nach ungeschickter Zweikampfführung mit der Konsequenz des Elfmetertores (36.) und danach die Schlafmützigkeit nur eine Minute später, 2:0 (37.). Da schien der Drops gelutscht zu sein.
Doch Egelkraut (42.) und Doskaliuk (45.) sorgten mit ihren Treffern dafür, dass der FSV sich in der Kabine auf eine erfolgreiche zweite Spielhälfte vorbereiten konnte.
Leider erfüllte sich die Hoffnung nicht. Nach den Eigentoren auf beiden Seiten sorgte Wappler (Stammspieler in der Ersten mit 22 Einsätzen in der vergangenen Saison) für die Entscheidung.
Dennoch muss man bei FSV nicht die Köpfe hängen lassen. Man hat gegen eine mit sechs Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft verloren. Abokat, Kühnel, Kämpfer, Stolpmann und Mulks standen bereits am Vortag in der Mannschaft bei der SG Unterlosa. Kühnel und Abokat leisteten dort mit ihren Toren einen zählbaren Beitrag zum 4:1-Erfolg.