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Gegen den TSV Pfedelbach erwischte der Friedrichshaller einen rabenschwarzen Tag und unterlag nach einer indiskutablen Leistung nicht unverdient mit 0:5 Toren. Sicherlich fehlten mit Jan Hildebrandt, Rouven Braun und Leon Vesa drei Eckpfeiler für den Defensivbereich, aber das kann und darf als Erklärung nicht herhalten. Pfedelbach, dass überwiegend mit langen Bällen agierte, sorgte mit dieser Spielweise schon frühzeitig für gefährliche Situation vor dem Gehäuse des FSV und Schlussmann Luca Wahl stand schon nach wenigen Minuten im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer Viertelstunde gingen die Gäste im Anschluss an ihre zweite Ecke in Führung, als der Friedrichshaller SV den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte. Mit einem knallharten Schuss setzte Jann Baust das Leder in die Maschen. Die Gastgeber setzten auf ihr Kombinationsspiel, wurden aber vom Gegner spätestens an dessen Strafraum gestellt, sodass man nicht in aussichtsreiche Schussposition kam. Fünf Zeigerumdrehungen nach dem Führungstreffer legten die Gäste nach. Ein Abstoß vom Pfedelbacher Torhüter rutschte durch das Mittelfeld und fand Philipp Ehrle, der Luca Wahl umkurven und die Kugel ins Gehäuse schieben konnte. Die Gäste kamen in der 34. Spielminute zu ihrer nächsten guten Gelegenheit. Wieder war Ausgangspunkt ein langer Ball auf Baust, der an der Sechzehner-Linie abzog und Luca Wahl zu einer Glanztat zwang. Eine Minute vor dem Pausengang baute der TSV Pfedelbach seinen Vorsprung aus. Andreas Cebulla erlief einen zu kurz geratenen Rückpass der Einheimischen und dessen Querpass vollendete Jann Baust mit der Hacke. Weil der Friedrichshaller SV den Gästen das Toreschießen viel zu einfach gemacht hatte, musste man einen Drei-Tore-Rückstand mit in die Kabine nehmen.
Die FSV-Anhänger, die auf eine Steigerung ihrer Jungs im zweiten Durchgang gehofft hatten, wurden bitter enttäuscht. Schon nach wenig gespielten Minuten, musste sich der Friedrichshaller Torsteher bei einem Schuss von Jens Schmidgall mächtig strecken, um einen weiteren Einschlag zu verhindern. Immer wieder sorgten die Gäste mit weiten Schlägen für Unruhe vor dem Tor der Heimelf. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld ist Cebulla mit dem Kopf zur Stelle, aber wieder hatte Wahl das bessere Ende auf seiner Seite und klärte zur Ecke. Die Hereingabe fand im Zentrum Mattia Frank, der trotz Bedrängnis das Leder im Netzunterbrachte. Vom Friedrichshaller SV ging weiterhin keine Gefahr aus und der Torsteher des TSV Pfedelbach verbrachte einen ruhigen Nachmittag. Kurz nach seiner Einwechslung scheiterte Emmanuel Osare am besten Friedrichshaller, Luca Wahl, der das Leder an den Pfosten lenkte. Der erste Torschuss des Friedrichshaller SV ist in der 70.Minuten zu notieren, aber der verfehlt sein Ziel deutlich. Kurz danach scheitert Ehrle nach einem Sololauf im 1:1-Duell am sehr gut aufgelegten FSV-Torhüter. Wie einfach Pfedelbach heute zu seinen Toren kam demonstrierte der Treffer zum 0:5 Endstand. Eingeleitete von einem weiten Torabstoß des gegnerischen Keepers wurde final Osare angespielt, der die Kugel ins Netz setzte. Vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit musste der Schlussmann der Gäste einen Schuss von Marvin Sieger über die Latte lenken. Am Ende stand für den Friedrichshaller SV eine selbstverschuldete Niederlage, die keinesfalls unglücklich zustande gekommen war. Pfedelbach war mit seiner einfachen Spielweise „Kick and Rush“ erfolgreich. Die Gäste waren einfach galliger in den Zweikämpfen und die Einheimischen leisteten sich zu viele individuelle Fehler. Auch muss man sich eingestehen, dass man mit zwei Torschüssen in neunzig Minuten keinen Gegner in Angst und Schrecken versetzen kann und ohne einen bärenstarken Luca Wahl wäre das Debakel noch deutlicher ausgefallen. Die FSV-Anhängerschar bekam heute die mit Abstand schlechteste Saisonleistung geboten und hofft, dass ihre Mannen sich zukünftig wieder von ihrer besseren Seite präsentieren.