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Die Möglichkeit, sich nach 4 verlorenen Spielen endlich wieder zu festigen, war nahezu perfekt an diesem Spieltag. Mit einem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten und bestbesetztem Kader standen die Vorzeichen auf Sieg auch mehr als gut.
Von Beginn an sollte auf Angriff gespielt werden, um hier schnell in Führung zu gehen. Das gelang den Lausitzern auch sehr gut, doch die vielen gut heraus gespielten Angriffe landeten entweder am Aluminium oder beim Keeper der Gäste aus Drebkau. Diese wurde streckenweise förmlich angeschossen und allein durch seine Anwesenheit zum besten Spieler seiner Mannschaft. Dieser Chancenwucher hielt bis zur 39.Spielminute an. Mit dem 1:0 dachten alle, dass der Knoten nun geplatzt sei. Doch anstatt noch einmal nachzulegen, muss man kurz vor der Pause den Ausgleich nach schönem Freistoß der Gäste hinnehmen. In der Halbzeit waren sich alle einig, dass hier viel mehr drin war als nur dieses Unentschieden. Allein die vielen Großchancen hätten das Spiel in der ersten Hälfte entscheiden können/müssen. Es dauerte auch nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff und die erneute Führung war nach einer Ecke wieder hergestellt. Der Ausgleich kam dann wieder genauso schnell. Ein klassischer Fall von fehlender Kommunikation war der Grund für dieses Gastgeschenk. Mit wenig Aufwand konnten die Lausitzer in der 75.Spielminute wieder in Führung gehen. Und es war wieder eine Standardsituation, welche uns die erneute Führung brachte. Zudem dezimierten sich die Gäste in der Schlussphase der Partie mit einer Roten Karte nach Foulspiel des letzten Mannes. Diese Entscheidung des jungen Schiedsrichters war hart, aber vertretbar. Die Kommentare der Gäste aber nicht. Die Partie glitt ihm nun aus den Händen und wurde zunehmend zerfahrender. Anstatt die Überzahl auszunutzen und hier den Deckel drauf zu machen, um das Spiel zu entscheiden, beteiligten sich die Lausitzer zunehmend an der Diskussion. Nachdem sich die Gäste in der Nachspielzeit eine glatt Rote Karte wegen Unsportlichkeit am Schiedsrichter abgeholt hatten, versäumten es die Lausitzer, die doppelte Überzahl zu nutzen, um die knappe Führung nach Hause zu schaukeln. Stattdessen übergaben sie noch ein Gastgeschenk. Ein unnötiges Foulspiel zwanzig Meter vor dem eigenen Tor führte zum Freistoß für die JSG Drebkau. Dieser wurde an die Hand des eigenen Mitspielers geschossen. Die Lausitzer hatten nichts Besseres zu tun, als laut zu protestieren und das Verteidigen einzustellen. Der Gegner nutzte diese Situation aus, um den Ball einfach zum wiederholtem Ausgleich in die Maschen zu befördern.