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Der Hallesche FC hat das Topspiel der Regionalliga Nordost gegen den FC Rot-Weiß Erfurt mit 2:0 für sich entschieden. Vor knapp 10.000 Zuschauern im Leuna-Chemie-Stadion erzielte Stierlin früh den ersten Treffer der Partie. Per Elfmeter sicherte Landgraf dem HFC mit der letzten Aktion im Spiel den 2:0-Endstand.
Halle erwischte den besseren Start und belohnte sich bereits in der 18. Minute mit dem 1:0. Kulke setzte sich stark auf der linken Seite durch und brachte eine scharfe Hereingabe in den Strafraum. Stierlin stand goldrichtig und verwandelte mit einem technisch anspruchsvollen Abschluss durch die Beine von Erfurts Torhüter Otto.
Erfurt zeigte sich vom frühen Rückstand jedoch wenig beeindruckt und übernahm in der Folge die Initiative. Trübenbach hatte in der 30. Minute die große Chance zum Ausgleich, doch Inaler rettete auf der Linie. Nur zehn Minuten später wurde Erfurts Maluze nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz gestellt – eine Entscheidung, die die Aufgabe für die Gäste noch schwerer machte.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Erfurt trotz Unterzahl, das Spiel offen zu gestalten. Die Partie wurde zunehmend kämpferischer, zahlreiche Zweikämpfe prägten das Geschehen. In der 76. Minute kassierte dann auch Kapitän Schwarz die Ampelkarte, sodass Erfurt die Schlussphase mit nur neun Mann bestreiten musste. Halle verpasste es jedoch, die Überzahl konsequent auszunutzen. Kulke traf in der 74. Minute nur den Pfosten, Akono scheiterte später freistehend.
In den letzten Minuten stemmte sich Erfurt gegen die drohende Niederlage und kämpfte mit beeindruckender Moral. Doch die Hallenser Abwehr hielt dem späten Druck stand und kam durch einen Strafstoß (90.+5) zum glücklichen 2:0. Mit diesem Sieg behauptet der HFC seine starke Position in der Liga, während Erfurt trotz engagierter Leistung ohne Punkte die Heimreise antreten musste.