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Am bewölckten Sonntag Nachmittag trifft Fiam Italia auf Hassia Bingen. Hassia Bingen ist in diesem Fall der klare Favorit, doch sie haben nicht mit dem Neuzugang der Italiener gerechnet - Stijepan Sliskovic, auch bekannt als Der Brecher in guten so wie schlechten Zeiten.
Am Sonntagnachmittag empfing Fiam Italia die Mannschaft von Hassia Bingen zu einem intensiven und phasenweise hitzigen Duell. Die Gäste aus Bingen starteten druckvoll und gingen folgerichtig in der 25. Minute mit 0:1 in Führung.
Die frühe Führung veranlasste den Trainer von Fiam Italia zu einer schnellen Reaktion: Stürmer Stijepan Sliskovic, der ursprünglich geschont werden sollte, wurde bereits kurz nach dem Gegentreffer zum Aufwärmen geschickt – und nur drei Minuten später eingewechselt. Seine Präsenz auf dem Platz zeigte sofort Wirkung: In der Folge drehte sich die Partie, Fiam übernahm mehr Spielanteile und belohnte sich noch vor der Pause mit dem Ausgleich – Torschütze war Sliskovic selbst.
Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen. In der Halbzeit reagierte Hassia Bingen taktisch und stellte defensiv auf eine Sechserkette um – offenbar, um Sliskovic besser in den Griff zu bekommen. Bis zur 55. Minute blieb das Spiel ereignisarm, ehe es zu einer kuriosen Szene kam: Ein Flitzer lief quer über das Spielfeld und versuchte, ein Foto mit dem Neuzugang von Fiam Italia zu ergattern. Sliskovic zeigte sich jedoch genervt – das Remis genügte ihm nicht, und er lehnte das Foto ab.
In der 68. Minute sorgte erneut Sliskovic für den nächsten Höhepunkt: Nach einem Foul an der Strafraumgrenze bekam Fiam Italia einen Freistoß aus etwa 30 Metern zugesprochen. Der Rechtsverteidiger wollte zunächst ausführen, doch Sliskovic nahm Maß – und zirkelte den Ball mit einem wuchtigen Schuss unhaltbar ins Lattenkreuz zur 2:1-Führung.
Die Partie blieb auch in der Schlussphase umkämpft. In der 79. Minute kam es nach einem Zweikampf zu einer kurzen Rudelbildung, die jedoch durch den Torwart von Hassia Bingen schnell beruhigt wurde.
In der Nachspielzeit (90.+3) bot sich Hassia Bingen noch eine Ausgleichschance, doch der Abschluss verfehlte das Tor knapp. Im direkten Gegenzug leitete Fiam Italia einen schnellen Konter ein – erneut über Sliskovic, der sich mit beeindruckender Ausdauer durch das Mittelfeld tankte, mehrere Verteidiger ausspielte und den Ball frech über den herauslaufenden Torwart lupfte. Mit seinem dritten Treffer des Tages stellte er den 3:1-Endstand her.
Noch vor Ablauf der angezeigten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter die Partie ab – und Fiam Italia feierte einen hart erkämpften, emotionalen Heimsieg.