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Dramatisches Spiel auf den Sülzwiesen mit Derbycharakter
An die 100 Zuschauer sind erschienen!
Rekordverdächtig!
Bereits nach wenigen Sekunden kam Dynamo nach einem Aufbaufehler des LSK zum Abschluss, Torsteher Prien parierte allerdings sicher.
In der 9ten Minute wurde ein zu kurzer Abstoß von Ole Sören Thies abgefangen. Maximillian Laptev, eigentlich Innenverteidiger, heute als bullige 9 vorne drin, knallte das Leder ins kurze Eck. Riesenjubel beim LSK. 1:0 für den LSK!
Schmerzhafter Unfall! Ein Dynamospieler erlitt eine Platzwunde bei einem Ellenbogenstoß.
Ein Fangfehler des LSK Torwarts brachte Dynamo wieder ins Spiel. Danach spielten der LSK sich in eine Hektik hinein. Ein Aufbaufehler jagte den nächsten. Der Höhepunkt ereignete sich bei einer verunglückten Flankenrückgabe zu Prien, die er zwar gerade noch rechtzeitig vor seinem Gegenspieler erreichte, jedoch direkt den nächsten Fehlpass spielte. Den folgenden flachen Schuss in die Ecke hielt er jedoch fest. In der 39ten Minute gelang Dynamo bei einer Ecke der Ausgleich 1:1.
Kurz vor Halbzeitpfiff erschütterte ein krambolage von Prien nochmal die Gemüter.
Taktisches Pardon! Dennis Reh, der verletzte Führungsspieler, heute als Trainer eingesprungen, stellte in der Halbzeit den Laden komplett um. Er war sehr unzufrieden. Min einem 4-2-2-2 System ging der LSK in die zweite Halbzeit.
Mit atemberaubenden Pressing bereiteten sie Dynamo von Anfang Schwierigkeiten.
Johann Matti Jochims, das neue Talent des LSK krönte den kraftvollen Halbzeitstart mit dem 2:1 für den LSK.
Die Stimmung bekam allerdings einen Knick als Aurel Prien bei einem Rückspiel den Ball komplett falsch traf. Er legte dem Dynamostürmer den Ball vor. Er verfehlte allerdings mit dem Kopf. Riesenglück für den LSK! Beim 2:2 Ausgleich köpfte Jan Burger ein. Dynamo Keeper Ole Sören Thies kam jetzt immer besser ins Spiel und bewies Sprintqualitäten. Als mitspielender Torwart vereitelte er so manche Chance.
In der 69ten Minute gelang ihm mit einem weiten Abstoß sogar ein Assist. Prien grätsche vergebens in den Rasen.
Der LSK warf alles nach vorne. Zwei Riesenchance blieben unbelohnt. Die drei Konter der Dynamos stoppte Prien allerdings. Der Pfostentreffer des Johann Matti Jochims war das Drama des Spiels.
Dynamo Lüneburg gewinnt die häßliche Sülzwiesenschlacht.