Melden von Rechtsverstößen
Der Greifswalder FC hat dank eines Last-Minute-Treffers von Sebastian Vogt einen späten Auswärtssieg bei der VSG Altglienicke gefeiert. In einer umkämpften Begegnung entschieden Effizienz und Wille zugunsten der Gäste, die sich damit weiter in der Spitzengruppe der Regionalliga Nordost festsetzen.
Altglienicke begann druckvoll, wurde aber früh eiskalt erwischt. Nach einem Konter über die rechte Seite nutzte Soufian Benyamina in der 16. Minute den ersten nennenswerten Angriff der Gäste zur Führung. Der routinierte Stürmer blieb im Strafraum cool und traf flach ins rechte Eck. Die VSG reagierte mit wütenden Angriffen, fand aber erst kurz vor der Pause die passende Antwort: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld war Innenverteidiger Lukas Roßbach zur Stelle und drückte den Ball zum verdienten 1:1 über die Linie (45.+1).
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offenes Duell mit Chancen auf beiden Seiten. Altglienicke drängte auf den Sieg, musste sich aber zunehmend der wachsenden Stabilität des GFC beugen. Die Einwechslungen von Hüther und Montcheu brachten den Gästen neuen Schwung, während der Gastgeber im Abschluss zu ungenau blieb. Als alles nach einem Remis aussah, schlug Greifswald in der Nachspielzeit eiskalt zu: Vogt vollendete einen schnellen Gegenstoß zum 2:1 (90.+2) – der späte Dolchstoß in einem intensiven Spiel.
Altglienicke verpasste es, seine Heimstärke zu bestätigen, während Greifswald seine bemerkenswerte Auswärtsserie fortsetzt.