Melden von Rechtsverstößen
Unter Flutlicht und auf schwer bespielbarem Rasen – nach einer regenreichen Woche tief und rutschig – traf der PSV Bork auswärts auf den TuS Uentrop. Die Bedingungen machten beiden Teams zu schaffen, doch der Gastgeber fand deutlich schneller ins Spiel. Bereits nach vier Minuten lag Uentrop mit 1:0 in Führung. Bork wirkte in der Anfangsphase unsortiert, verteidigte zu passiv und kam kaum sauber aus der eigenen Hälfte heraus. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 3:0.
Der PSV war zusätzlich personell geschwächt: Lediglich ein Auswechselspieler stand zur Verfügung. Trotz des Rückstands zeigte die Mannschaft Moral und Kampfgeist und hatte nach der Pause mehr Zugriff. Uentrop blieb allerdings effizient und baute den Vorsprung Tor um Tor weiter aus. Immerhin gelang Bork beim Stand von 5:0 ein sehenswerter Anschlusstreffer zum 5:1 – ein kurzer Moment Aufbäumen, der jedoch nichts am Verlauf änderte. Am Ende stand ein deutliches 7:1 für die Gastgeber.
Der Schiedsrichter leitete die Partie grundsätzlich stabil und hatte den Großteil der Zweikämpfe im Griff. Eine gravierende Fehlentscheidung sorgte jedoch für Kopfschütteln: Eine gelbe Karte gegen den PSV nach einer klaren, fairen und technisch hervorragenden Klärungsaktion – ein Eingriff, der weder vom Tempo noch vom Kontakt her zu einer Verwarnung passte. Abgesehen davon blieb die Begegnung aber diszipliniert und fair.