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Drei Tage nach dem Abstatt-Spiel stand für den Friedrichshaller SV bereits das nächste Testspiel auf dem Programm. Im Sportpark war der Tabellenzweite der Kreisliaga A2, der TSV Weinsberg zu Gast. Bereits im August 2025 gab es diesen Kräftevergleich schon einmal, der in Weinsberg mit einer 5:1-Niederlage für den FSV endete. Dieses Mal wollten unsere Jungs den Spieß umdrehen. Das Gästeteam von Timo Weber agierte aus einem dichten Abwehrverbund, hatten jedoch in der Anfangsviertelstunde drei Abschlüsse, die jedoch nichts einbrachten. Der Friedrichshaller SV versuchte mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, konnte die Weinsberger Abwehr aber zunächst nicht entscheidend aushebeln und somit wurden torlos die Seiten gewechselt.
Das Friedrichshaller Trainerteam nahm in der Halbzeit einen Fünffachwechsel vor. Die Heimmannschaft verstärkte ihre Angriffsbemühungen und erarbeitete sich immer häufiger Einschussmöglichkeiten, die jedoch noch nicht zum Erfolg führten. Eine Stunde war bereits von der Uhr abgelaufen, als nach einem schönen Spielzug der Weinsberger Kevin Afken eine scharfe Hereingabe von Marvin Sieger ins eigene Tor abfälschte. In der 62. Spielminute hatte dann die lange Leidenszeit von Michael Wodarz ein Ende. Monate nach seiner schweren Verletzung konnte er für seinen jetzigen Verein, den Friedrichshaller SV erstmals auflaufen. Er ersetzte Hans Günther Liebendörfer in der Abwehrkette. Als sich die Heimmannschaft am gegnerischen Strafraum einen Ballverlust erlaubte, schaltete Weinsberg blitzschnell um und Niklas Reif gelang der Ausgleich. Die Gäste konnten sich nur fünf Minuten über den Gleichstand freuen, dann brachte Marvin Sieger seine Farben wieder nach vorne. Dreizehn Minuten nach seiner Einwechslung erlebte Michael Wodarz seinen nächsten Glücksmoment, als er nach einem Eckball den Distanzschuss von Yannick Bruck unhaltbar ins Weinsberger Tor abfälschte. Nur vier Zeigerumdrehungen danach lernte er die Kehrseite der Medaille kennen, als er nach einer Parade seines Torhüters Lazaridis den Ball so unglücklich ans Bein bekam, dass er von dort ins eigene Gehäuse kullerte. Sechzig Sekunden später hatte der Friedrichshaller SV den alten Abstand wieder hergestellt. Als der gegnerische Schlussmann einen Schuss von Sieger nicht unter Kontrolle brachte, war Adrian Nicolae Radu zur Stelle und drückte die Kugel über die Torlinie. In der verbleibenden Spielzeit bekam Friedrichshall weitere Gelegenheiten den Vorsprung auszubauen, konnte aber diese nicht nutzen.
Fazit: Der dritte Sieg im dritten Vorbereitungsspiel. Obwohl Friedrichshall spielerisch mehr Akzente setzen konnte, dauerte es über eine Stunde, ehe man zum Torerfolg kam. Dann fanden die Jungs mehrfach die Lücken im gegnerischen Abwehrverbund und machten in der Schlussphase den Deckel drauf.
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