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Pokalabenteuer für die Spoho-Girls leider beendet doch in der Liga geht die Tendenz weiterhin nach oben
Schade, schade. Das Achtelfinale im ARAG-Jugendpokal endete für die U15 von Vorwärts Spoho mit einer am Ende viel zu hohen 0-6 Niederlage. Dabei hatte man dem haushohen Favoriten über fast die komplette Spielzeit einen tollen Kampf auf Augenhöhe geliefert. Mit dem Anstoß erarbeitete sich die Pokalmannschaft – verstärkt durch Spielerinnen des 2011er Jahrganges der U17 und einer Akteurin, die bei den U14-Jungs aktiv ist – Torchance um Torchance. Der FC konnte froh sein, nicht schon früh in Rückstand zu geraten. Doch wie es im Fußball so ist, erster Torschuss der Gäste, Latte, der Abpraller trifft eine Spoho-Verteidigerin unglücklich und kullert ins Tor… Das alles nach nur sechs Minuten, hier war richtig was los auf dem Nordfeld.
Doch Spoho blieb die spielbestimmende Mannschaft und scheiterte oft nur sehr knapp am verdienten Ausgleich. Hier halfen eine recht schlampige Chancenverwertung und eine sehr starke Gästetorhüterin. Nach einer halben Stunde entschloss sich der FC dann nochmals zu einem Torschuss aus der Distanz, 2-0. Das war schon sehr bitter. für die Spoho-Mädels, die so hart am Ausgleich gearbeitet hatten. Mit diesem doch sehr schmeichelhaften Ergebnis für den Favoriten ging es dann in die Pause.
In der zweiten Hälfte wurden die Gäste dann aber stärker und kamen ihrerseits auch zu einigen guten Möglichkeiten. Eine davon führte in Minute 53 zum 0-3 und damit war der Drops doch mehr oder weniger gelutscht. Spoho stellte um, schwächte die Verteidigung, um vielleicht doch noch irgendwie einen Treffer zu erzielen. Doch es nützte nichts, letztendlich gingen auch die Kräfte aus. In den letzten zehn Minute bekamen dann noch die Wechselspielerinnen ihren Einsatz, was das Ergebnis auf 0-6 anwachsen ließ. Schade, durch zwei kurzfristige Ausfälle zweier sehr wichtiger Spielerinnen, konnte der eigentliche Matchplan nicht umgesetzt werden. Zum Ende gab es den verdienten Applaus von den ZuschauerInnen und den Mädels der Ersten Frauenmannschaft. Die Spoho-Girls haben den FC vor allem in der ersten Hälfte beeindruckt, es hat aber leider nicht gereicht. Glückwunsch an die Gäste und viel Erfolg im weiteren Pokalgeschehen.
Der Samstag danach stand dann schon wieder im Zeichen des Ligaalltages. Die Reise ging am 7.3. nach Bonn zur Hertha. Als Tabellenvorletzter hatten die Bonnerinnen zwar nur sechs Punkte auf dem Konto, dafür jüngst aber einen überraschenden Auswärtssieg bei Tabellenführer Bergfried Leverkusen und ein Torverhältnis von nur 8-10 aufzuweisen. Die Hertha schoss also nicht allzu viele Tore, kassierte aber auch kaum Gegentreffer und verlor bislang noch kein Spiel mit mehr als einem Tor Unterschied.
Spoho hatte wieder einmal nur zwölf Spielerinnen am Start. Irgendwie zu wenige für einen 24er Kader. Bei schönstem Fußballwetter auf einem relativ neuen Kunstrasen begann Spoho dann auch leicht nervös. Einige Positionen mussten „ungelernt“ besetzt werden, was nicht unbedingt mehr Sicherheit versprach und drei Mädels der Startelf spielen aktuell ihre erste Saison Vereinsfußball. Schon in der ersten Minute fiel beinahe der erste Gegentreffer. Doch Spoho berappelte sich ziemlich schnell und verlegte das Spiel weitestgehend in die Hälfte der Gastgeberinnen. Nach zwei richtig guten Torchancen konnte dann eine starke Ecke von Greta B. von einer Bonner Verteidigerin nur noch ins eigene Tor abgefälscht werden, ansonsten hätte Greta W. bereitgestanden, den Ball über die Linie zu drücken. 0-1 für die wie üblich ganz in dunkelgrün gekleideten Kölnerinnen. Die Führung war, auch zu diesem frühen Zeitpunkt, nicht unverdient. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor (das der Bonnerinnen), die konnten aber zwischendurch immer wieder sehr schnelle und auch gefährliche Konter fahren. Spoho war in diesen Fällen oft zu langsam im Umschaltspiel von Angriff zu Verteidigung und hatte mehr als einmal Glück, nicht den Ausgleich zu kassieren. Nach einer knappen halben Stunde pfiff der Schiri Handelfmeter für Hertha. Was war passiert? Aus nächster Nähe schoss eine Bonner Angreiferin im Spoho Strafraum einer Verteidigerin Richtung Kopf. Diese schützte sich reflexartig mit den Händen vor dem Gesicht… Ob man das wirklich pfeifen muss? Naja. Also Strafstoß. Doch der Schuss kam ziemlich mittig und Carla schnappte sich den Ball. Puh…
Mit diesem 1-0 ging man in die Pause. Es hätte aber auch 7-4 stehen können oder etwas in der Art. Spoho frönte weiterhin dem Chancenwucher und Hertha konnte die eigenen Konterchancen nicht erfolgreich zu Ende spielen.
Die Pausenansprache bezog auch vor allem auf die kaum vorhandene Konterabsicherung, die mangelnde Kommunikation und das grundsätzliche gemeinsame Verschieben nach Ballverlust (und -gewinn). Die zweite Hälfte wurde in der Folge auch um einiges besser. An der Chancenverwertung haperte es aber weiterhin dramatisch. Eine Viertelstunde vor dem Ende konnte Greta N. dann eine tolle Einzelaktion doch noch mit dem verdienten 2-0 abschließen. Bei diesem Ergebnis blieb es auch. Spoho klettert zum Abschluss der Vorrunde durch den zweiten Sieg in Folge auf Rang Drei der Bezirksligatabelle. Am kommenden Samstag erwarten die Spoho-Mädels den VfJ Laurensberg aus Aachen zum Rückrundenstart. Beim Hinspiel reiste Spoho bereits in Unterzahl an und musste mit einer angeschlagenen Spielerin (und dann irgendwann auch nur noch zu neunt) eine unglückliche 2-3 Niederlage verdauen.
Für Spoho spielten:
4.3.26, Pokal gegen den 1. FC Köln: Carla A. (Tor), Greta W., Ella H., Marie, Hanna Ke., Greta B., Greta N., Lene J., Eva, Carla L., Annika, Yona, Vanessa und Linn.
7.3.26 bei Hertha Bonn: Carla A. (Tor), Vanessa, Greta B, Greta N., Greta W., Marie, Hanna Kr., Paula, Mira, Sophie, Annika und Ella K.
So geht es weiter:
C-Juniorinnen Bezirksliga Staffel 2:
Vorwärts Spoho 98 – VfJ Laurensberg
Samstag, 14.03.2026, 14:30 Uhr
Nordfeld, Walter-Binder-Weg, 50933 Köln
C-Juniorinnen Bezirksliga Staffel 2:
VFL Kommern – Vorwärts Spoho 98
Samstag, 21.03.2026, 14:30
Aschenplatz Kommern, 53894 Mechernich