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Dem SV Wersten gelingt im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten ein wichtiger Sieg. Gegen physisch und technisch starke Hildener behielten die grün-weißen dank einer herausragenden Mannschaftsleistung schlussendlich verdient die Oberhand. Beide Teams machten in diesem Spiel Werbung für den Mädchen- und Frauenfußball.
Die Vorzeichen hätten nicht dramatischer sein können. Nachdem der Tabellenführer aus Wersten sein Spiel gegen Lohausen am vorherigen Samstag verloren hatte, änderten sich die Vorzeichen: Ein Sieg gegen den Tabellenzweiten Hilden musste nun her.
Montagabend, Flutlicht, ein gut besuchtes Spiel bei der weiblichen C-Jugend. Direkt nach Anpfiff übernahmen die Hildener das Kommando, hielten den Ball in den eigenen Reihen und versuchten sich Chancn herauszuspielen. Wersten hingegen agierte geschlossen defensiv, klärte die Bälle konsequent und versuchte zunächst einmal nur alle Bälle vom eigenen Tor fernzuhalten, was Ihnen hervorragend gelang. Die Hildener Spielerinnen bissen sich am Abwehrverbund ein ums andere Mal die Zähne aus und kamen nicht zu größeren Gelegenheiten. Mit 0-0 ging es in die Pause.
Nach der Pause änderte sich das Bild. Von der ersten Minute an übernahmen die Werstener nun die Kontrolle und schnürten paralysierte Hildener in der eigenen Hälfte ein. Über die Flügelspielerinnen stießen der SVW ein ums andere Mal nach vorne. In der 40. Spielminute konnte die glänzend aufgelegte Hildener Torhüterin einen Schuss parieren, jedoch nicht entscheidend genug nach außen. Wersten holte sich den Rebound und netzte zum Siegtreffer ein.
Wer nun aber einen Sturmlauf der Hildenerinnen erwartete, der sah sich enttäuscht. Es spielte nur der SVW, der sich einige gute Chancen herausspielte, jedoch kein Tor mehr erzielte.
Hektik dann in der Nachspielzeit. Der Schiedsrichter ließ sehr zum Unmut der Wersteer erstaunliche vier Minuten nachspielen. Einen letzten verzweifelten Schuss der Hildenerinnen parierte die ebenfalls sehr präsente und gut mitspielende Werstener Torhüterin und lenkte den Ball zur Ecke, die allerdings nicht mehr ausgeführt wurde. Der insgesamt sicher und souverän agierende Schiedsrichter pfiff nach der Parade das Spiel ab.
Jubel auf der einen, Frust auf der anderen Seite.
Der SV Wersten kann sich auf dem Weg zur Meisterschaft jetzt nur noch selbst schlagen. Hilden hingegen muss nun auf einen Ausrutscher der Düsseldorfer Elf hoffen.