Melden von Rechtsverstößen
Oberliga Niederrhein: VfB 03 Hilden – 1.FC Monheim, 1:0 (0:0), 45 Minuten auf der Stelle getreten, ein verschossener Elfmeter, die Nachspielzeit und warum der VfB Hilden auch nach diesem Spiel von der Meisterschaft und den Aufstieg träumen kann
1.500 Zuschauer waren an die Hoffeldstrasse gekommen, um den VfB Hilden bei seinem letzten Heimspiel der Saison, auf die Zielgrade "Regionalliga" zu folgen. Doch das Spiel gegen den 1.FC Monheim war alles andere als ein Selbstläufer. Die Itterstädter taten sich in den ersten 45 Minuten enorm schwer, um ins Spiel zu finden. Die sonst so Torgefährliche Offensive bliebt äußerst blaß. So staunten die Zuschauer nicht schlecht, als die Gäste nach 20 Minuten, die wohl torgefährlichste Situation des Spiels hatten.
Für einen Ausftiegsaspiranten musste im 2. Spielabschnitt deutlich mehr kommen, wollte man gegen die gut stehenden Monheimer zu Punkten kommen.
Mit Anstoss für die zweitern 45 Minuten, merkte man das sich die Marschroute änderte und der VfB03 nun mehr Druck nach vorne aufbauen konnte. Doch zunächst blieben auch hier nennenswerte Torchancen aus und die Gäste wiedrum konnten 2 Torgefährliche Konter fahren.
In der 68. Minute hielten die anwesenden Zuschauer den Atem an, als Nick Sangl an den Elfmeterpunkt trat. Gäste-Keeper Luca Fenzl ahnte die richtige Ecke und parierte den Strafstoß des Außenbahnspielers.
Die Hoffnungen auf den verbleib an der Tabellenspitze schienen zu schwinden, da das Zwischenergebnis von der Konkurrenz aus Ratingen bekannt war. 3 Punkte mussten zwingend am Ende des Tages auf der Habenseite addiert sein, um weiterhin Tabellenführer zu bleiben. Die Zeit lief davon.
Hilden mühte sich, kam aber nicht zu den ganz großen Torchancen. Erst in der Nachspielzeit war es Etienne Feese, der das Spielgerät aus 6 Metern in die Maschen jagte (90+4). Extase an der Hoffeldstraße. Jubelszenen auf und neben dem Platz, wie sie Hilden zuvor wohl noch nie erlebt hatte.
Es sollten noch einige Minuten verstreichen, bis Schiedsrichter Kaufels das Spiel endlich per Pfiff beendete und sich Jubeltrauben auf dem Kunstrasen bildeten.
Mit einem Zähler Vorsprung auf Ratingen, geht es für die Hildener am kommenden Sonntag (07.06.) nach St. Tönis, wo man Meisterschaft und Aufstieg feiern könnte.