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Wohl niemand der Anwesenden im Sportpark hatte beim Kräftevergleich zwischen dem Friedrichshaller SV II und der ligahöheren SGM Meimsheim/Brackenheim II mit solch spektakulären ersten fünfundvierzig Minuten gerechnet. Nach einem weiten Schlag von Mesut Sengül lief Samuel allein auf das gegnerische Tor zu und brachte die Heimmannschaft früh in Führung. Die Gäste antworteten mit strukturiertem Spielaufbau und setzten den FSV II unter Druck. Nach einer Viertelstunde nutzte Osman Küpcü einen Pass in die Schnittstelle zum Ausgleich. Kurz darauf konnte FSV-Torhüter Simon Fiedler bei einem Distanzkracher von Bouargan Abdelaali unter Beweis stellen. Friedrichshall leitete im Gegenzug durch Ümit Güney den Konter ein, den Samuel ähnlich wie schon beim 1:0 erfolgreich vollendete. In der darauffolgenden Phase war der FSV II meistens in der eigenen Hälfte eingeschnürt und verteidigte aufopferungsvoll. Nach fünfundzwanzig gespielten Minuten nutzte Samuel Wolf erneut einen langen Ball zu seinem dritten Treffer und stellte dadurch den Spielverlauf vollends auf den Kopf. Die SGM erhöhte den Druck und Simon Fiedler konnte sich mehrfach mit tollen Paraden auszeichnen. Mit einem Doppelschlag stellte Meimsheim/Brackenheim II dann wieder den Gleichstand her. Der Pausenstand hätte noch höher ausfallen können, wenn nicht Ingelfinger am FSV-Pfosten gescheitert wäre und Wolf die Kugel nicht knapp neben den Pfosten des gegnerischen Tores gesetzt hätte.
Der Friedrichshaller SV II hatte in der Pause den Torspieler gewechselt. Für Fiedler stand nun Janosan Yoganathan zwischen den Pfosten. Am Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts. Die SGM Meimsheim/Brackenheim II hatte deutlich mehr Ballbesitz und die klareren Einschussmöglichkeiten. Aber die Gastgeber verteidigten weiterhin konsequent und Yoganathan verhinderte ebenfalls mehrfach mit super Paraden weitere Gegentore. Allerdings ließen die Gäste auch einige Chancen ungenutzt. Es lief bereits die Nachspielzeit, als die SGM durch Kropp doch noch den Siegtreffer erzielen konnten.
Fazit: Der Kreisliga A-Vertreter war über weite Strecken das spielbestimmende Team, aber der dreifache Torschütze Samuel Wolf, zwei starke Torsteher eine Mannschaft, die um jeden Zentimeter Boden gekämpft hat, sorgten dafür, dass der Spielausgang bis in die Schlusssekunden offenblieb.