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Starker Pokalfight in Altona – St. Pauli muss sich spät geschlagen geben Vor 1.063 Zuschauer*innen trafen die 1. Frauen des FC St. Pauli im Pokal auf den SV Meppen. Von Beginn an übernahm der Gastgeber die Spielkontrolle, doch die Kiezkickerinnen hielten engagiert dagegen und machten es Meppen über weite Strecken schwer, zu klaren Torchancen zu kommen.
Bereits in der 4. Minute wurde Meppen erstmals gefährlich. Drei Minuten später folgte der erste Abschluss der Partie in Richtung St.-Pauli-Tor, der allerdings deutlich über das Tor ging. Auch in der 14. Minute kam der SVM nach einer Hereingabe zu einer Möglichkeit, der Kopfball blieb jedoch zu harmlos.
Nach einer Viertelstunde war Meppen zwar die spielbestimmende Mannschaft, wirklich zwingend wurde es allerdings noch nicht. St. Pauli verteidigte aufmerksam, warf sich in die Zweikämpfe und versuchte gleichzeitig immer wieder, eigene Akzente nach vorne zu setzen.
In der 24. Minute musste St. Paulis Torhüterin Reinwald erstmals richtig eingreifen und parierte einen gefährlichen Abschluss. Nur eine Minute später landete ein weiterer Versuch der Gastgeberinnen an der Latte. Meppen erhöhte nun den Druck und wurde zunehmend zielstrebiger im Spiel nach vorne. In der 29. Minute ging ein weiterer Abschluss nur knapp am Tor vorbei.
Bitter wurde es kurz darauf für St. Pauli: Jette Schulz musste in der 31. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Gute Besserung an dieser Stelle!
Trotz des zunehmenden Drucks der Gastgeberinnen blieb St. Pauli weiter engagiert und suchte nach Möglichkeiten, selbst gefährlich zu werden. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte drehten die Kiezkickerinnen noch einmal auf. Ein gefährlicher Freistoß sorgte für Gefahr, kurz darauf wurde eine weitere gute Möglichkeit im Strafraum abgeblockt.
So ging es torlos in die Pause. Meppen war über weite Strecken die bessere und spielbestimmende Mannschaft, hatte aber trotz des Drucks nur wenige wirklich klare Chancen. St. Pauli hielt mit großer Leidenschaft dagegen, gewann wichtige Zweikämpfe und konnte zum Ende der ersten Hälfte selbst noch einmal offensive Akzente setzen.
Meppen erhöht den Druck
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst nicht. In der 51. Minute hatte Meppen eine riesige Doppelchance, doch St. Paulis Torhüterin Reinwald zeigte zweimal starke Reflexe und hielt ihre Mannschaft im Spiel. Auch in der 54. Minute war Riedwald erneut zur Stelle und verhinderte einen Rückstand.
St. Pauli verteidigte weiterhin leidenschaftlich und hielt das Spiel lange offen. Doch der Druck nahm weiter zu. In der 77. Minute war es schließlich soweit: Nach einem zunächst gehaltenen Ball reagierte eine Meppener Spielerin am schnellsten und setzte den Abpraller zum 0:1 ins Netz.
St. Pauli gab sich dennoch nicht geschlagen. Kurz vor dem Ende bot sich den Kiezkickerinnen noch einmal die große Chance zum Ausgleich. Frei vor dem Tor ging der Abschluss allerdings knapp am linken Pfosten vorbei. Im direkten Gegenzug hatte Meppen die Möglichkeit, die Partie endgültig zu entscheiden, doch erneut war Reinwald zur Stelle und parierte stark.
Am Ende blieb es beim 0:1 für den SV Meppen. Der Sieg der Gastgeberinnen geht aufgrund des Spielverlaufs durchaus in Ordnung, doch die 1. Frauen des FC St. Pauli können trotz der Niederlage erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Über weite Strecken machten sie es dem favorisierten SV Meppen schwer, kämpften um jeden Ball und hielten die Partie bis kurz vor Schluss offen.
Ein starker Pokalfight der 1. Frauen – auch wenn am Ende nur ein knappes 0:1 auf der Anzeigetafel stand. Viel Kampf, Leidenschaft und Einsatz machen Mut für die kommenden Aufgaben.