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#GlückAufFSV[Foto: FSV Friedrichshaller SV]
Es bleibt dabei: den letzten Auswärtsdreier in Lauffen holte der Friedrichshaller SV am 10. Mai 2008. Und dabei waren die Voraussetzungen für den Friedrichshaller SV dieses Mal nicht die schlechtesten. Aber selbst ein durch zwei deutliche Heimsiege gestärktes Selbstvertrauen, das Wissen, dass Lauffen in dieser Saison noch kein Heimspiel gewinnen konnte und eine 1:0 Pausenführung reichten nicht aus, um die Negativserie zu durchbrechen. Bereits in der 12. Spielminute bekam Friedrichshall im Anschluss an seine erste Ecke die Möglichkeit in Führung zu gehen, aber der gegnerische Schlussmann konnte den Schuss von Jonas Pöllmann parieren. Drei Minuten danach musste sich FSV-Torhüter Levent Heimannsberg bei einem Schuss von Leon Behncke mächtig strecken. Es dauerte bis Mitte der ersten Halbzeit, bis der FSV zu seiner nächsten Gelegenheit kam. Nach einem Steckpass von Marco Bickel brachte Luca Schumacher das Leder nicht an der Nummer eins von Lauffen vorbei. Die Gäste dominierten in dieser Phase das Spiel und nach einem langen Ball von Lukas Ryl konnte Marvin Sieger ungehindert flanken und Luca Schumacher brachte seine Mannschaft per Kopfball in Front. Chancenmäßig kam in den nächsten Minuten von Lauffen nichts. Im Gegenteil der FSV hätte nach einem klasse Zuspiel von Arthur Gerber auf Luca Schumacher die Führung sogar noch ausbauen können. Aber sein Schuss strich am langen Pfosten vorbei und so ging es mit dem knappen Friedrichshaller Vorsprung in die Pause.
Als sich der FSV drei Minuten nach Wiederbeginn ein Foulspiel leistete, untermauerte Lauffen seine Gefährlichkeit nach ruhenden Bällen. Den von Behncke vor das Tor geschlagenen Ball bekam Friedrichshall nicht geklärt und Max Claus erzielte per Kopfball den Ausgleich. Der Gegentreffer zeigte Wirkung bei den Salzstädtern und die Gastgeber kamen besser ins Spiel. Dann hatte Friedrichshall Glück, als Max Gruber völlig blank stehend verzog. Auf der Gegenseite hatte Sieger mit seinem Distanzschuss ebenfalls keinen Erfolg. Nach einer quasi geschenkten Ecke gingen die Spfr. Lauffen nach nicht ganz einer Stunde durch Marlon Rein in Führung. Das Friedrichshaller Trainerteam wechselte und für Jonas Pöllman kam Stettner und kurz danach Alejandro Reinhold für Ron Grajpevci. Stettner erkannte kurz nach seiner Einwechslung, dass der Lauffener Keeper zu weit vor seinem Tor postiert war, aber sein Versuch landete neben dem Kasten. Zwischenzeitlich hatte Friedrichshall auf ein 4-4-2 umgestellt und Elias Leibel für Marco Bickel gebracht. Während die Hausherren nun auf Zeit spielten, lief diese den Gästen davon. Der Friedrichshaller SV warf alles nach vorne, aber der Ausgleich wollte nicht mehr fallen und somit stand man am Ende wieder mit leeren Händen da.
Fazit: Der Friedrichshaller SV war im ersten Spielabschnitt die gefährlichere Mannschaft und hätte zur Pause deutlicher führen müssen. Schon beim Ausgleichstreffer und auch danach leistete man sich Nachlässigkeiten, die Lauffen zum Siegtor eiskalt ausnutzte.