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Was für ein Spiel! Der FC Mecklenbeck II gewinnt mit 3:1 gegen Capelle II – trotz einer hitzigen Partie, einer fragwürdigen Roten Karte und mehreren Entscheidungen des Schiedsrichters, die für ordentlich Gesprächsstoff sorgten. Am Ende sprechen 77 % Ballbesitz eine deutliche Sprache: Mecklenbeck ließ sich von nichts stoppen.
Dieses Spiel hatte wirklich alles – und vor allem einen Schiedsrichter, der mit seinen Entscheidungen immer wieder für Kopfschütteln sorgte.
Bereits in der ersten Halbzeit kam es zu einer völlig unnötigen Szene: Yusef Tawil war bereits durch, als der Capelle-Spieler mit der Nummer 10 nach ihm grätschte. Yusef wurde zwar nicht getroffen, doch die Aktion war völlig überzogen. Anschließend fiel sogar die Aussage:
„Wir zeigen euch, wie man hier spielt.“
Eine Aussage, die nach dieser Aktion einen mehr als fragwürdigen Beigeschmack hinterließ.
Doch damit nicht genug.
Während Capelle immer wieder hart und provokant agierte, musste Mecklenbeck eine Rote Karte wegen eines Schusses hinnehmen. Eine Entscheidung, die das Spiel zusätzlich aufheizte und bei der sich viele fragten, warum hier mit zweierlei Maß gemessen wurde.
Der Schiedsrichter schien an diesem Abend jedenfalls einen ganz eigenen Maßstab anzulegen.
77 % Ballbesitz für Mecklenbeck zeigen trotzdem eindeutig, wer Fußball spielte und wer das Spiel kontrollierte.
Und dann die 85. Minute:
Der Capelle-Verteidiger rutscht als letzter Mann aus und nimmt anschließend den Ball mit der Hand. Fabian Livaja war bereits durch und hatte freie Bahn. Anstatt Rot zu zeigen, gab es lediglich Gelb.
Eine Rote Karte für Mecklenbeck – aber Gelb für Capelle in einer Situation, in der ein Spieler als letzter Mann eine klare Torchance verhindert. Das sorgte verständlicherweise für ordentlich Zündstoff.
Trotz allem blieb Mecklenbeck konzentriert und machte genau das, was eine starke Mannschaft auszeichnet:
Sie antwortete auf dem Platz.
Am Ende steht ein klares 3:1 für den FC Mecklenbeck II.
Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieses Spiels: Egal wie hitzig es wird, egal wie viele Diskussionen es mit dem Schiedsrichter gibt und egal wie viele Widrigkeiten auf die Mannschaft zukommen – Mecklenbeck lässt sich nicht brechen.
77 % Ballbesitz. 3 Tore. 3 Punkte.
Der Schiedsrichter konnte den Abend hitzig machen – den Sieger konnte er nicht ändern.