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Am Tag der Deutschen Einheit ging es für den Tabellendritten zum Tabellenschlusslicht nach Freiburg zu den Sportfreunden von der Eintracht. Die Eintracht die mit zwei Punktspielniederlagen in die neue Saison starteten, war auf Wiedergutmachung aus und wollte am Samstagabend zeigen, wer im Weststadion der Hausherr ist und das sagen hat. Die Vorzeichen sahen eindeutig aus und der Favorit klar!
Die Partie begann, wie es sich Eintracht Freiburg nicht gewünscht hat. Ein Auftakt nach Maß hingegen für die Gäste vom Kaiserstuhl!
Es waren keine fünf Minuten gespielt, da bekam die Partie schon die entscheidende Richtung: Armin Götz drückte Joel Hecht bei einem Zweikampf kurz vor dem Strafraum unkontrolliert runter, der Schiedsrichter schickte ihn mit der Roten Karte vom Platz.
Die Freiburger mussten nun ihre ursprünglichen Pläne über den Haufen werfen.
Nach drei, vier guten Torchancen für die Gäste, die allesamt aber nicht konsequent zu Ende gespielt bzw. zu ungenau auf das Tor der Eintracht geschossen wurden, folgte in der 18. Spielminute, die erste gefährliche Toraktion für die Gastgeber. Einen Freistoß von der Mittellinie, den der Torwart der Hausherren lang in den Strafraum schlug, konnte der Gästekeeper nicht festhalten, den Nachschuss rettet der Abwehrchef Mika Gebhard kurz vor der Torlinie zum Eckball.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Mika Gebhard sein Team in der 33. Minute. Zur Pause war die SG Kaiserstuhl-Tuniberg im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Die SF Eintracht Freiburg gelang durch fleißige Mithilfe der Gäste der Ausgleich, als der Gästekeeper das Leder durch die Beine trudeln ließ. (44.). Dem Torschützen Fabio Tetteh, war das sichtlich egal und feierte seinen ersten Saisontreffer gebührend.
Letzten Endes wurde in der Begegnung der Heimmannschaft mit der SG Kaiserstuhl-Tuniberg kein Sieger gefunden und so blieb es beim Remis.
Fazit vom Spiel:
Eine frühe Rote Karte stellt die Partie schnell auf den Kopf und zwingt die Sportfreunde Eintracht Freiburg in eine fast achzigminütige Unterzahl. Die Elf von Nasser Abbas bestehen die Prüfung und holen sich nach großem Kampf durch ein 1:1-Unentschieden wenigstens einen Punkt, der nach dem Spielverlauf vor allem, den in der zweiten Halbzeit auch verdient war.
Die Chancen auf einen weiteren Treffer waren für beide Mannschaften da, wurden aber nicht genutzt.
Am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden, bei der Einsatz und Moral vor allem, bei der Eintracht nach dem frühen Platzverweis gestimmt haben.
Die Gäste hatten viel Ballbesitz, kamen aber zu wenigen konstruktiven Aktionen. Die Sportfreunde konzentrierte sich aufs Verteidigen und tat das sehr fokussiert in der ersten Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel wurden sie durch Fehler der Gäste zusätzlich motiviert und hatten sogar den Siegtreffer auf den Fuß.
Ein Blick voraus:
Während die SG Kaiserstuhl-Tuniberg am kommenden Samstag, 13.00 Uhr in Wasenweiler, den ungeschlagenen und Aufstiegsfavoriten FC St. Georgen Freiburg zum Spitzenspiel empfängt, bekommen es die SF Eintracht Freiburg am selben Tag mit der SG Markgräfler Jugend zu tun. Das Kellerduell, findet um 16.00 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz in Müllheim statt.