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Beim Angstgegner Alemania Fohrde drehen die Brandenburger einen 2:0 Rückstand
Beim Angstgegner SV Alemania Fohrde gewinnt die SpG Lok/Viktoria Brandenburg mit 4:2. Gegen die Alemania konnte die SpG noch nie gewinnen und in Fohrde kassierte die SpG auch noch regelmäßig hohe Niederlagen. Zunächst sah es auch nach einer erneuten deftigen Klatsche aus. Die Alemania übernahm recht schnell das Kommando und in Minute 11 lag der Ball zum ersten Mal im Brandenburger Tor. Nach einer Ecke faustete Torwart Alex Ziem recht unbedrängt das Leder ins eigene Tor. Fohrde ruhte sich auf der Führung nicht aus und spielte weiter nach vorne. Die Havelstädter standen immer wieder zu weit vom Gegner weg und rannten dann hinterher. In der 15. Minute wurde im Mittelfeld wieder nicht energisch angegriffen, so dass ein Fohrder einen Steilpass auf Cedique Oswald Sidibega spielen konnte. Der Stürmer überlistete Alex Ziem mit einem Schuss in die kurze Ecke und es stand 2:0. Die Heimelf ließ nicht locker und schraubte am 3. Tor. Loktoria sorgte nur selten für Gefahr. Mehr als ein paar Distanzschüsse, die das Tor aber verfehlten, brachten die Brandenburger nicht zustande. Es sah zu diesem Zeitpunkt wieder nach einer deutlichen Niederlage aus. Eigentlich aus dem Nichts fiel in der 36. Minute plötzlich der Anschlusstreffer. Luke Bartel spielte einen guten Pass auf Niklas Strehle, der aus spitzem Winkle ins lange Eck zu 2:1 traf. Die Alemania steckte den Anschlusstreffer gut weg und drängte weiter auf das nächste Tor. Alex Ziem steigerte sich nach seinen unglücklichen Anfangsminuten enorm und stand öfter im Mittelpunkt. In der 38. Minute hielt er einen straffen Schuss von Tobias Kuljaeff und 5 Minuten später tauchte er ab um einen platzierten Freistoß von Sascha Müller zu parieren. Kurz danach war Halbzeit. Loktoria war mit dem 2:1 Rückstand zur Pause gut bedient.
In der zweiten Hälfte änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Fohrde drückte die Gäste in die eigene Hälfte und hatte reichlich Chancen. Immer verfehlten die Schüsse das Tor, die Latte war im Weg oder Alex Ziem brachte die Fohrder mit tollen Paraden zum Verzweifeln. Das 3:1 war längst überfällig. Loktoria hatte die erste Möglichkeit in der 61. Minute, als Ronny Schulze einen zu kurzen Rückpass erlief, am herauslaufenden Torwart, aber auch am Tor vorbeischob. Im Gegenzug hatte mal wieder Cedrique Oswald Sidibega die große Chance für sein nächstes Tor, schoss aber knapp drüber. Ein altes Fußballsprichwort lautet: Wer vorne so viele Chancen auslässt, wird meistens bestraft. So sollte es auch in diesem Spiel sein. In der 65. Minute flankte Erik Glatzer scharf vor das Tor und Tobias Kuljaeff lenkte die Flanke in das eigene Tor zum schmeichelhaften 2:2. Die Spielgemeinschaft witterte jetzt ihre Chance. Fohrde schienen nun die Kräfte zu schwinden, während der Ausgleich bei Loktoria welche freisetzte. Die Abwehr steigerte sich von Minute zu Minute und ließ nun kaum noch Chancen zu. Etwa 20 Minuten vor dem Ende musste Alemania mehrere Spieler auswechseln, was noch einen zusätzlichen Bruch ins Spiel der Gastgeber brachte. Die SpG wurde immer mutiger und der Mut wurde in der 83. Minute belohnt. Matthias Herbeck bediente Erik Glatzer mit einem tollen Pass in den Strafraum. Glatzer nahm kurz an und vollendete zur 2:3 Gästeführung. Fohre versuchte es nochmal, aber die Brandenburger verteidigten jetzt hoch und schalteten nach Ballgewinnen immer wieder gut um. In der Nachspielzeit machten dann Steffen Baumann für seine Mannschaft alles klar. Ronny Schulze passte von der Grundlinie zurück an den 16ner, wo Baumann mit einem trockenen Schuss in die rechte Ecke das 2:4 erzielte. Kurz danach war Schluss. Die Gäste jubelten über den ersten Sieg in Fohrde. Die Alemania muss sich vorwerfen, dass sie die vielen Chancen nicht genutzt hat und so die Brandenburger stark gemacht hat, die vor allem in der letzten halben Stunde eine kämpferisch starke Leistung zeigte.