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Wiese patzt und wird verhöhnt

17.09.2012, 09:39 Uhr | FUSSBALL.DE

Die Nerven von Tim Wiese lagen in Freiburg blank (Quelle: imago)

Die Nerven von Tim Wiese lagen in Freiburg blank (Quelle: imago)

Tim Wiese war bedient. Der Kapitän und Neuzugang von 1899 Hoffenheim verließ nach der vierten Pleite im vierten Pflichtspiel angefressen und wortlos den Rasen. Zuvor hatte Wiese kräftig Mitschuld an der 3:5 (1:2)-Pleite seiner Elf beim SC Freiburg. Gleich bei zwei Gegentreffern in der hektischen Schlussphase griff der 30-Jährige daneben. Sowohl beim 2:3 durch Fallou Diagne als auch beim 3:4 durch Cedrick Makiadi flog der Keeper des Tabellenletzten an einer Flanke vorbei und ermöglichte den Freiburgern so den Sieg.

Von den SC-Fans wurde Wiese zuvor bereits kräftig verhöhnt: "Wiese, Wiese Ha Ha Ha", skandierten die einheimischen Anhänger, der von Werder Bremen gekommene Schlussmann stand kopfschüttelnd auf dem Rasen. Nach Spielende wollte er sich nicht äußern, floh nach dem Duschen ohne Kommentar in den Mannschaftsbus.

Babbel: "Kein Torwartproblem"

Hoffenheims Trainer Markus Babbel war nach dem Abpfiff und der saisonübergreifend sechsten Pflichtspiel-Pleite in Folge sichtlich gezeichnet, stellte sich aber noch vor seinen Torhüter. "Ich werde jetzt hier keine Kritik üben, das machen wir intern", sagte der 1899-Coach bei "sky". "Wir haben kein Torwart-Problem. Selbst wenn der Torwart mal nicht hinkommt, dürfen die Stürmer nicht so freistehen", sagte der Coach. Aber auch Babbel musste konstatieren: "Fünf Gegentore sind definitiv zu viel."´

Patzer als Konstante

Doch nach vier Niederlagen sowie 15 Gegentoren wird auch Babbel sich fragen, ob der Tausch des letztjährigen Stammkeepers Tom Starke mit Wiese sich wirklich ausgezahlt hat. Bereits bei der peinlichen 0:4-Pokalklatsche beim Viertligisten Berliner AK hatte Wiese gepatzt, die Unsicherheiten ziehen sich seitdem wie ein roter Faden durch die Saison. In Freiburg nun patzte er vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw. Der DFB-Coach hatte ihn bereits für die letzten Länderspiele nicht mehr nominiert.

Spott für Wiese

Im sozialen Netzwerk Twitter hatten die User nach der neuerlichen Pleite für den Schlussmann nur Spott übrig. "Was macht Tim Wiese eigentlich inzwischen beruflich?", fragte ein Twitter-Nutzer, ein anderer schrieb: "Gegen diesen Keeper hat die TSG einfach keine Chance." Der Hohn der Fußballfans ist auch eine Replik auf Wieses Ankündigung, er wolle mit seinem neuen Verein in die Champions League und dauerhaft um Titel mitspielen. Auch dazu passt ein Twitter-Kommentar: "Wiese, geh deinen Weg. Mit Hoffenheim in die zweite Liga."

Quelle: FUSSBALL.DE

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