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Düsseldorf gewinnt Relegations-Dreikampf

22.04.2012, 17:34 Uhr | sid

Düsseldorfs Sascha Rösler verwandelte einen Elfmeter. (Quelle: dpa)

Düsseldorfs Sascha Rösler verwandelte einen Elfmeter. (Quelle: dpa)

Euphorischer Jubel in Düsseldorf, leise Hoffnung für St. Pauli, bitterer Rückschlag für den SC Paderborn: Im heißen Dreikampf um den Relegationsplatz in der 2. Bundesliga hat Herbstmeister Fortuna Düsseldorf die Nase wieder knapp vorn. Nach dem 2:1 (2:1)-Sieg gegen Union Berlin kann die Mannschaft von Trainer Norbert Meier als neuer Dritter vom Aufstieg träumen. Während St. Pauli nach dem souveränen 3:0 (1:0) im Nordduell gegen Hansa Rostock mit nur einem Punkt Rückstand den Anschluss hält, rutschte der SC Paderborn durch das enttäuschende 0:2 (0:1) bei Abstiegskandidat Karlsruher SC zwei Spieltage vor dem Saisonende auf den fünften Tabellenplatz ab.

Nachdem die SpVgg Greuther Fürth den Auftieg bereits endgültig perfekt gemacht hatte, kann Eintracht Frankfurt den Franken mit einem Sieg im Montagsspiel gegen Schlusslicht Alemannia Aachen vorzeitig folgen. Dahinter bleibt es eng.

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Ilsö und Rösler treffsicher

Dank der Treffer von Ken Ilsö (15.) und Sascha Rösler (22., Foulelfmeter) fehlen den Düsseldorfern, die zuletzt 1996/97 in der Bundesliga gespielt hatten, nur noch zwei Siege, um in die Entscheidungsspiele um den Aufstieg einzuziehen - möglicherweise gegen den Erzrivalen 1. FC Köln. Für Union traf in einem in der Anfangsphase vogelwilden Spiel vor 32.000 Zuschauern der Ex-Fortune Simon Terodde (18.).

Pauli lauert nun auf Düsseldorf-Patzer

Nach dem Sieg im brisanten Nordduell gegen Hansa Rostock durch einen Doppelpack von Marius Ebbers (13./49.) und ein Tor von Fin Bartels (79.) lauert der FC St. Pauli auf einen Fehler der Düsseldorfer. Durch die 16. Niederlage der Saison hat Aufsteiger Rostock hingegen nur noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt und muss sich auf den Gang zurück in die 3. Liga einstellen.

Hansa-Fans protestieren friedlich

Mehr als das Spiel stand jedoch die Sicherheitslage rund um das Stadion am Millerntor im Blickpunkt. Hansa-Fans hatten vor dem Anpfiff mit einem Demonstrationszug friedlich gegen das Verkaufsverbot für Gästekarten protestiert. Zu Ausschreitungen kam es bis zum Anpfiff nicht. Die Polizei sprach von 1700 Teilnehmern, die Organisatoren vermeldeten 2500. Insgesamt waren 1500 Polizeibeamte im Einsatz. Rund 800 Fans des gastgebenden Kiez-Klubs hatten sich mit den Hansa-Anhängern solidarisch erklärt und verzichteten auf einen Stadionbesuch.

Paderborn verliert verdient

Völlig desolat traten die Paderborner bei Abstiegskandidat Karlsruher SC auf. Ohne Mut und Spielwitz verloren die Ostwestfalen verdient und gaben den Badenern, die von einem Abstiegs- auf den Relegationsplatz kletterten, neue Hoffnung auf den Verbleib im Unterhaus. Der Franzose Gaetan Krebs (43.) und Pascal Groß (88.) erzielten vor 14.112 Zuschauern im Wildpark-Stadion die Treffer für die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski.

Quelle: sid

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