28.11.2011, 22:08 Uhr
Kollektiver Jubel bei Fortuna Düsseldorf über den Sprung auf Platz eins. (Quelle: dapd)
Fortuna Düsseldorf ist weiter auf dem Weg in Richtung Bundesliga. Das Team von Norbert Meier besiegte im Duell der Aufstiegsaspiranten die SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 (2:0) und springt dank des Patzers von Eintracht Frankfurt bei den Münchner Löwen an die Tabellenspitze. Die Fortuna blieb somit im 25. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage und ist nur einen Zähler von der Herbstmeisterschaft entfernt.
Die Tore der Düsseldorfer beim achten Sieg im achten Heimspiel erzielten Oliver Fink (18.) und Jens Langeneke per Strafstoß (39.). Für Fürth, das die erste Auswärtspleite der Saison kassierte und auf Tabellenplatz vier blieb, verkürzte Edgar Prib nach 63 Minuten.
In einer guten Zweitligapartie zweier Spitzenteams demonstrierten die seit 14 Monaten vor eigenem Publikum unbesiegten Düsseldorfer von Beginn an ihre Klasse. Auch ohne den gelbgesperrten Torjäger Sascha Rösler, für den erstmals nach zwei Monaten Ken Ilsö in die Startformation rückte, setzten die Gastgeber die Franken unter Druck. Allerdings blieben die vom früheren Fortuna-Spieler Michael Büskens trainierten Gäste bei ihren Kontern stets gefährlich. Sercan Sararer (2.) und Olivier Occean (11.) scheiterten jeweils an Düsseldorfs Keeper Michael Ratajczak.
Angetrieben von Kapitän Andreas Lambertz, dessen Vertragsverlängerung bis 2014 vor Beginn der Partie bekanntgegeben worden war, kamen die Gastgeber zu ihren ersten Möglichkeiten. Nach einem Schuss von Maximilian Beister, den Fürths Torwart Max Grün nur abklatschen konnte, staubte Fink aus kurzer Distanz zum 1:0 ab. Rösler-Vertreter Ilsö hatte anschließend zwei weitere gute Torchancen für die Fortuna, die noch vor der Pause durch einen von Langeneke verwandelten Foulelfmeter zum 2:0 kam.
Die Fürther kamen im zweiten Abschnitt noch zu guten Möglichkeiten. Zunächst scheiterte der eingewechselte Dani Schahin (56.). Dann traf Prib zum Anschlusstreffer, doch die Düsseldorfer retteten den Sieg in der phasenweise hektischen zweiten Halbzeit über die Zeit.
Quelle: dpa , FUSSBALL.DE
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