04.04.2009, 09:45 Uhr
Thomas Rathgeber (l., im Duell mit Erfurts Martin Pohl) gelang zuletzt in Emden ein lupenreiner Hattrick (Foto: imago)Mit einem Bayern-Derby wird am Samstag ab 14 Uhr der 30. Spieltag in der 3. Liga eröffnet. Im Sportpark in Unterhaching erwartet die heimische SpVgg die Zweitvertretung von Bayern München. Die Mannschaft von Hachings Trainer Ralph Hasenhüttl ist trotz des Theaters um Francisco Copado wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt, gewann die letzten Partien gegen Rot-Weiß Erfurt und bei Kickers Emden jeweils 4:0. Nun können sich die Münchner Vorstädter, die viermal in Folge nicht verloren haben, wieder Hoffnungen auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga machen. Drei Punkte trennt die SpVgg noch vom Relegationsplatz. Bei Bayern München II, die nach drei erfolgreichen Spielen beim 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf wieder den Platz als Verlierer verlassen mussten, fehlt Torhüter Thomas Kraft wegen eines Kieferbruches.
Unterhaching Copado hat ausgespielt
Dresden Sportdirektor Minge tritt zurück
Pflichtaufgabe für Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf will zeitgleich im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II den dritten Rang verteidigen und mit einem Sieg den Zweiten SC Paderborn 07 unter Druck setzen. Nach ihren abgesessenen Gelbsperren kehren Olivier Caillas und Marco Christ wieder in den Düsseldorfer Kader zurück. Die Gäste aus Schwaben kommen gestärkt ins Rheinland. Das 3:0 im Derby gegen die Stuttgarter Kickers war schon das vierte Spiel in Folge ohne Niederlage. Der VfB kann wieder auf Joachim Schwabe zurückgreifen, der seinen Kreuzbandriss auskuriert hat.
PaderbornSchreier muss gehen
Ergebnisse und Tabelle der3. Liga
Aue empfängt Burghausen
Gegen Wacker Burghausen kann der FC Erzgebirge Aue einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Klassenverbleib machen. Bei einem Sieg würde sich der Vorsprung der "Veilchen" auf die gefährdeten Bayern auf elf Punkte vergrößern. Zuletzt blieb Aue dreimal ohne Niederlage, gewann dabei unter anderem 1:0 gegen den Konkurrenten von Jahn Regensburg. Wegen eines Bandscheibenvorfalles fehlt bei Aue Angreifer Ali Lukunku. Die Luft wird für Wacker Burghausen dünner. Seit sechs Spielen gab es keinen Sieg für die Mannschaft von Günter Güttler bei nur einem eigenen Tor. "Noch stehen wir nicht auf einem Abstiegsplatz. Wir müssen die Ruhe bewahren und uns auf die kommenden Aufgaben konzentrieren", gibt sich der Trainer aber noch gelassen.
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"Platz zwei ist kein Zustand, den ich akzeptiere."
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