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Dennis Kempe: "Ich wollte nie etwas anderes werden"

06.11.2012, 18:56 Uhr | dfb.de

Dennis Kempe will mit dem Karlsruher SC zurück in Liga zwei. (Quelle: imago)

Dennis Kempe will mit dem Karlsruher SC zurück in Liga zwei. (Quelle: imago)

Viel besser hätten die vergangenen Tage für Dennis Kempe vom Drittligisten Karlsruher SC kaum laufen können. Mit einem Heimsieg gegen den SC Preußen Münster (2:1) war der KSC in die englische Woche gestartet, im Zweitrundenspiel um den DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg köpfte der Sohn des früheren Bundesligaprofis Thomas Kempe in der Schlussphase das entscheidende 1:0, auch das folgende Ligaspiel beim Chemnitzer FC (2:1) entschied der KSC für sich und sprang auf Platz sechs. Als "Balsam für die Seele" bezeichnet Linksverteidiger Kempe die jüngsten Erfolge.

Der 26-Jährige war nach dem Abstieg des Traditionsvereins aus Baden-Württemberg einer von wenigen Spielern, die einen neuen Vertrag erhalten hatten. Mit einem rundum erneuerten Kader tat sich der ehemalige Bundesligist in der 3. Liga zunächst schwer. Bis zum siebten Spieltag (3:0 bei Borussia Dortmund II) mussten die KSC-Anhänger auf den ersten Sieg in der Liga warten. Immerhin hatte Karlsruhe zuvor mit dem sensationellen 4:2 in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Bundesligisten Hamburger SV ein Ausrufezeichen gesetzt.

"Ein unbeschreibliches Gefühl"

Mittlerweile sind die Ausrufezeichen eher die Regel geworden. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski ist - inklusive DFB-Pokal - seit sieben Begegnungen ungeschlagen und hat sich bis auf sechs Zähler an Relegationsplatz drei heran gekämpft. "Wir haben uns zu einem eingeschworenen Haufen entwickelt", sagt Kempe, "auch wenn wir diese Entwicklung gerne schneller hinter uns gebracht hätten."

Seinen ersten und bisher einzigen Saisontreffer hatte sich Abwehrspieler Kempe für einen ganz besonderen Moment aufgehoben. Im Pokalspiel gegen die Duisburger stand der Defensivspezialist nach einem Freistoß von Spielmacher Hakan Calhanoglu in der 88. Minute goldrichtig und sorgte für das Weiterkommen. In der dritten Runde wartet der Bundesligist SC Freiburg (18./19. Dezember). "Ein unbeschreibliches Gefühl", erzählt Kempe, "ich musste erst einmal eine Nacht drüber schlafen, um das überhaupt zu realisieren."

Der jüngere Bruder spielt in der 2. Bundesliga

Beim Duisburg-Spiel hatte Dennis Kempe prominente Unterstützung auf der Tribüne. Neben einigen Freunden war auch sein Vater Thomas angereist. Der heute 52-Jährige absolvierte einst insgesamt 391 Bundesligaspiele für den MSV Duisburg, den VfB Stuttgart und den VfL Bochum. Das Fußballer-Gen hat er nicht nur an Dennis weitergereicht. Auch dessen jüngerer Bruder Tobias Kempe (23) hat es ins Profigeschäft geschafft, er spielt derzeit beim Zweitligisten SC Paderborn 07.

"Ich wollte nie etwas anderes als Profifußballer werden", erinnert sich der ehemalige U-19-Nationalspieler Dennis Kempe. Spätestens nach dem Fachabitur galt die Konzentration seiner sportlichen Laufbahn, die ihn unter anderem zu Borussia Mönchengladbach, zum VfL Wolfsburg, 1. FC Kleve, FC Vaduz (Liechtenstein/2. Liga der Schweiz), zum VfR Aalen und 2011 schließlich zum KSC führte.

Weniger Tipps vom Vater als früher

Wertvolle Tipps bekam und bekommt Dennis Kempe von seinem Vater, der früher überwiegend auf der Liberoposition spielte und aktuell als Scout für eine Spielerberaterfirma tätig ist. "Heute sind es nicht mehr ganz so Ratschläge viele wie früher", sagt der KSC-Außenverteidiger mit einem Lächeln.

Unvergessen ist für Dennis Kempe das Spiel mit Karlsruhe beim FC Erzgebirge Aue (2:0) aus der abgelaufenen Saison. Zum ersten Mal war er auf seinen Bruder getroffen, der damals noch für die "Veilchen" am Ball war. "Das war schon komisch", erinnert sich Dennis Kempe. Jetzt liegt eine Liga zwischen den beiden Kempe-Brüdern. Das soll sich bald ändern. Dennis Kempe will mit dem KSC zurück in die 2. Bundesliga. Dann würde das nächste Bruderduell warten. "Unser Traum", sagt Dennis, "ist es, irgendwann einmal in einer Mannschaft zu spielen."


Quelle: dfb.de

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