12.12.2009, 14:26 Uhr
Blick ins Ungewisse: Ralph Hasenhüttl, Trainer der SpVgg Unterhaching. (Foto: imago)Die SpVgg Unterhaching kämpft weiter mit finanziellen Problemen. Die Bilanz des Geschäftsjahres 2008/2009 weist ein Defizit von 310.000 Euro aus. Der Ex-Bundesligist erwirtschaftete einen Umsatz von 5,101 Millionen Euro. Demgegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von 5,411 Millionen Euro, wovon 4,139 Millionen Euro auf die Lizenzspielerabteilung entfallen.
Diese Zahlen gab der Klub auf seiner Jahreshauptversammlung bekannt. Haching hat laut seinem kaufmännischen Leiter Walter Leidecker einen "noch nie dagewesenen Sparkurs" eingeschlagen.
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"Die finanzielle Situation ist unmittelbar mit dem sportlichen Erfolg verknüpft. Der Aufstieg bleibt daher das erklärte Ziel, da die 3. Liga auf Dauer nicht zu stemmen ist", ergänzte Leidecker. SpVgg-Präsident Engelbert Kupka malte ebenfalls ein düsterers Zukunftstbild. "Die Fehlbeträge sind nur dann abzubauen, wenn wir Geld von einer dritten Seite bekommen. Ohne einen Geldgeber müssen wir uns immer wieder von den besten Spielern trennen", sagte er. Der Klub erhält derzeit rund 1,8 Millionen Euro von seinen Sponsoren.
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Quelle: sid
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