18.04.2009, 09:51 Uhr
Bitten zum nächsten Aufstiegstänzchen: Hachings Trainer Ralf Hasenhüttl (re.) und sein Schützling Anton Fink (Foto: imago)Abstiegskampf pur in der 3. Liga. Von den unteren zehn Mannschaften sind neun Teams heute im Einsatz. Der Kampf gegen den Abstieg erreicht damit seinen nächsten Höhepunkt. Von den vier Aufstiegskonkurrenten sind nur Unterhaching und Paderborn gefordert. Die Düsseldorfer Fortunen und die Eisernen von Union dürfen bis morgen die Füße hochlegen.
Ergebnisse und Tabelle der3. Liga
Unterhaching will die Serie fortsetzen
Das Spitzenspiel steigt im Hachinger Generali-Sportpark. Dort empfängt der Tabellenvierte Kickers Offenbach. Die Kickers haben mit acht Punkten auf Rang drei nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg. Dennoch ist die Zielsetzung der Gäste klar. "Wir wollen noch möglichst viele Punkte sammeln", möchte OFC-Coach Hans-Jürgen Boysen nichts von einem Auftreten seiner Mannschaft mit angezogener Handbremse wissen. Bei den Münchener Vorstädtern herrscht nach vier Siegen und insgesamt sechs Spielen ohne Niederlage in Folge eitel Sonnenschein. "Es liegt an uns. Die Tendenz, zu meinen man könnte weniger machen, ist die einzige Gefahr. Aber wir haben die mentale Stärke und das Zeug dazu, die Serie fortzusetzen“, sagt Trainer Ralph Hasenhüttl. Mit einem Sieg würden die Hachinger zumindest vorübergehend auf den Relegationsplatz hüpfen.
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"Sechs-Punkte-Spiel" in Aalen
Weit entfernt von Aufstiegsträumen sind die Kontrahenten des Abstiegsgipfels in Aalen. Der VfR erwartet Carl Zeiss Jena. Der Sieger dieser Partie würde sich zumindest vorerst der gröbsten Abstiegssorgen entledigen. Als "Sechs-Punkte-Spiel, in dem trotzdem nur drei Punkte vergeben werden," bezeichnet Aalens Coach Petrik Sander deshalb das Duell mit den Thüringern. Die Gäste kommen mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen in Serie nach Württemberg. Trainer Marc Fascher tritt dennoch auf die Euphoriebremse. "Wir wollen die kleine Serie von zwei Siegen in Folge auch in Aalen fortsetzen. Auch wenn wir im Moment 'über dem Strich stehen’ – noch haben wir nichts erreicht", sagte Fascher, der seit seinem Amtsantritt Ende März nur eines von vier Spielen verlor.
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Klassentreffen zum Abstiegskampf
Auch bei der Partie Werder Bremen II - Eintracht Braunschweig ist das Abstiegsgespenst omnipräsent. Die einen wollen raus aus der Abstiegszone, die anderen nicht noch tiefer hineinrutschen. Ähnliches gilt für das Gastspiel des Wuppertaler SV bei den Stuttgarter Kickers, wo der Trainerwechsel von Edgar Schmitt zu Rainer Kraft noch nicht die erwünschte Wirkung gezeigt hat. Der Vorletzte Burghausen braucht in Erfurt alle drei Punkte um nicht schon frühzeitig für die Regionalliga planen zu müssen, während in Paderborn bei einem Sieg im Heimspiel gegen Dynamo Dresden die Pläne für die 2. Liga zaghaft hervorgeholt werden dürfen. Um die goldene Ananas streiten sich Aue und die Kickers aus Emden, die im Spiel eins nach dem Abgang ihres Trainers Stefan Emmerling endlich die Negativserie mit sieben sieglosen Spielen in Serie beenden wollen.
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FUSSBALL.DE/ Thorsten Grunow
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