21.10.2010, 16:18 Uhr | dpa
Christian Alder ist frustriert - noch gibt es aber Hoffnung für seinen Klub. (Foto: imago)
Der in Zahlungsschwierigkeiten geratene Drittligist Rot-Weiss Ahlen geht mit einer neuen Variante gegen seine akute Finanznot vor. Wie bekannt wurde, gibt es Gespräche zwischen der Stadt Ahlen und dem Verein mit dem Ziel, das Erbbaurecht an den Klub zu übertragen. Dies würde im günstigsten Fall eine zusätzliche finanzielle Absicherung nach sich ziehen.
Zudem erwägt der Verein, beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) aus dem sogenannten Sicherungsfonds 250.000 Euro in Anspruch zu nehmen. Dieser Betrag müsste allerdings an den Verband zurückgezahlt werden.
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Rot Weiss Ahlens vorläufiger Insolvenzverwalter Michael Mönig hat in der Zwischenzeit ein Büro in der Geschäftsstelle des Zweitliga-Absteigers bezogen. Er will ein tragfähiges Konzept entwickeln, um den Verein vor der Insolvenz zu bewahren. In der vergangenen Woche hatte Rot Weiss Ahlen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenz-Verfahrens gestellt. Der Spielbetrieb ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.
Quelle: dpa
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