08.02.2012, 15:27 Uhr
Eine Katze, die im Premier-League-Spiel des FC Liverpool übers Spielfeld gerannt war, hat es in England binnen kurzer Zeit zu einiger Berühmtheit gebracht. Bei Twitter gibt es drei Accounts - "AnfieldCat", "liverpoolfccat" und "CatAnfield", deren Betreiber vorgeben, das Tier zu sein. Zusammen haben sie bereits mehr als 47.000 Follower.
"Wir können sie nicht zum Maskottchen machen, weil sie dem Klub leider nicht gehört. Wir sehen sie aber häufiger mal ums Stadion herumstreunen", sagte ein Sprecher des FC Liverpool. Der weiß-grau melierte Stubentiger war in der Partie gegen Tottenham Hotspur (0:0) übers halbe Fußballfeld in den Torraum der Gäste gesprintet, hatte sich eingeschüchtert von der Kulisse hingesetzt und dann ohne Gegenwehr an der Bande von Ordnern wegheben lassen.
Das Boulevardblatt "Daily Mail" erinnerte an historische tierische Störenfriede wie den Hund, der 1972 bei West Ham an einem Torpfosten sein Bein hob, den Fuchs bei Celtic Glasgow 1997, das Eichhörnchen beim FC Arsenal 2006 und den Hamster bei Manchester United 2010. Die Sportwettenanbieter auf der Insel wittern bereits ein Geschäft: Bei einer Firma ist die Quote für eine Maus auf dem Platz 2:1, für wieder eine Katze 4:1, für einen Tiger 50:1 und für eine Giraffe 100:1.
Das geplante Spiel zwischen Legia Warschau und Wisla Krakau um den polnischen Supercup findet nicht statt. Sicherheitsbedenken führten zur Absage der Partie, mit der das neu errichtete Nationalstadion in Warschau sportlich eröffnet werden sollte. "Nachdem ich die Meinung der Polizei gehört habe, habe ich mit Bedauern entschieden, das Spiel abzusagen. Die Sicherheit geht jedoch vor", sagte der Präsident des polnischen Ligaverbands Ekstraklasa, Andrzej Rusko.
Damit endete ein mehrtägiges Hickhack um das Spiel in dem mit 500 Millionen Euro teuersten polnischen EM-Stadion. Bereits am Freitag vergangener Woche hatte die Warschauer Stadtverwaltung ihre Einwilligung verweigert und ihre Entscheidung mit den Sicherheitsbedenken der Polizei begründet.
Der Wechsel des brasilianischen Mittelfeld-Spielers Wesley von Werder Bremen zurück in seine Heimat ist noch lange nicht fix. "Ich muss jetzt trainieren", sagte der 24-Jährige nach einem gescheiterten Transfer-Gespräch mit Werder-Boss Klaus Allofs. "Der Deal mit Palmeiras Sao Paulo noch nicht fertig. Wenn es funktioniert, geht Wesley. Wenn nicht, bleibt er Spieler von Werder", erklärte Wesleys Spielerberater Hugo Garcia und hüllte sich danach in Schweigen: "Mehr möchte ich nicht sagen."
Das grundsätzliche Problem des sechs Millionen Euro bringenden Transfers ist aber auch so bekannt: Palmeiras bekommt das Geld für die bereits ausgehandelte Ablösesumme nicht zusammen. Werder fordert Garantien, dass die Drei-Raten-Zahlung (zwei Millionen sofort, je zwei weitere Millionen in 2013 und 2014) auch abgesichert ist. Zwar bemüht sich der brasilianische Erstligist, doch die bisher unterbreiteten Vorschläge hat Werder abgelehnt.
Und Allofs denkt gar nicht daran, Zugeständnisse zu machen: "Versprechen kann man viel. Aber man muss es auch halten können." Palmeiras hat Wesley mit einem Dreijahresvertrag überzeugt, erweist sich beim Thema Ablöse aber ebenfalls als zahlungsschwach. Klub-Präsident Arnaldo Tirone gibt sich dessen ungeachtet in heimischen Medien positiv gestimmt: "Es läuft gut."
In der 3. Liga ist das Spiel der SpVgg Unterhaching gegen Rot-Weiß Oberhausen abgesagt worden. Wie die Spielvereinigung bekannt gab, kann die Partie witterungsbedingt nicht stattfinden. Auch das Spiel des VfL Osnabrück bei Wacker Burghausen fällt wegen der Unbespielbarkeit des Platzes aus.
Der japanische Nationalstürmer Kisho Yano hat Deutschland wieder verlassen und ist in seine Heimat zurückgekehrt. Der 27-Jährige stand zwei Spielzeiten beim SC Freiburg unter Vertrag und wird nun wieder für seinen ehemalige Arbeitgeber, den japanischen Erstligisten Albirex Niigata, auf Torejagd gehen. Im Dezember war der Profi von den Freiburgern freigestellt worden, nachdem er in 15 Einsätzen kein Tor für die Breisgauer erzielte. "Ich hatte eine harte Zeit in Deutschland, aber es war nichtsdestotrotz eine wertvolle und wundervolle Erfahrung", sagte Yano. Bevor Yano nach Deutschland kam schoss er 34 Tore in 191 J-League-Partien für Kashiwa Reysol (2003 bis 2005) und Niigata (2006 bis 2010). Im Nationaltrikot traf er in 19 Begegnungen zweimal.
Borussia Mönchengladbach ist bei der Suche nach einem geeigneten Reus-Ersatz für die neue Saison offenbar fündig geworden. Angeblich ist der Herthaner Raffael ein heißer Kandidat, die entstandene Lücke auszufüllen. Seit der Wechsel von Marco Reus zu Borussia Dortmund feststeht, laufen bei den Fohlen die Planungen, einen legitimen Nachfolger zu finden. Wie die "Rheinischen Post" berichtet, soll der Berliner Mittelfeld-Star ein heißer Kandidat sein. Der Hertha-Spielmacher und Gladbach-Coach Lucien Favre kennen sich sehr gut. Bereits beim FC Zürich und in Berlin spielte der Brasilianer unter Favre. Der Vertrag des Südamerikaners läuft noch bis 2014.
Athletic Bilbao ist mit einem 6:2 (3:0)-Kantersieg gegen den Drittligisten CD Mirandes als erste Mannschaft ins spanische Pokalfinale eingezogen. Nach dem 2:1 im Hinspiel war das Halbfinal-Rückspiel am Dienstagabend schnell zugunsten des Favoriten entschieden. Bereits nach 22 Minuten stand es 3:0 für das Team aus der Primera Division. Den Finalgegner ermitteln am Mittwochabend der FC Barcelona und der FC Valencia. Das Hinspiel in Valencia war 1:1 ausgegangen. Cup-Verteidiger Real Madrid war bereits im Viertelfinale am Erzrivalen aus Barcelona gescheitert.
Der spanische Nationalspieler David Villa ist "sehr optimistisch", seinem Klub FC Barcelona und der Nationalmannschaft schon zum Saisonende wieder zur Verfügung zu stehen. Der 30 Jahre alte Stürmer, der sich Mitte Dezember vergangen Jahres bei der Klub-WM das linke Schienbein gebrochen hatte, schrieb in seinem Blog, dass der Heilungsverlauf sehr positiv verlaufe. Bereits am Freitag waren ihm die beiden Schrauben aus seinem Schienbein entfernt worden. Er sei sicher, dass er sowohl Barcelona in der Champions League als auch der spanischen Nationalmannschaft bei der EM 2012 helfen könne, schrieb Villa.
Wenn man dem argentinischen Weltfußballer Lionel Messi beim Zaubern am Ball zuschaut, kann man dabei demnächst auch noch einen Messi-Wein genießen. Das argentinische Weingut Bodega Valentin Bianchi hat in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass es eines seiner Produkte nach dem Superstar des FC Barcelona "Leo" benennen wird. Messi habe bereits sein Einverständnis erklärt. Der Verkaufsgewinn soll in die Leo Messi Foundation gehen, die benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützt.
Der Kicker-Ticker vom Vortag Hopp kritisiert 1899-Trainer Stanislawski
Quelle: FUSSBALL.DE , dpa , sid , dapd
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