04.02.2010, 20:35 Uhr
Bielefelds Finanz-Geschäftsführer Heinz Anders (li.) und Manager Detlev Dammeier. (Foto: imago)Zweitligist Arminia Bielefeld steht nach Presse-Informationen vor immensen Geldproblemen. Nach Angaben der "Neuen Westfälischen" habe der Klub Schulden bei verschiedenen Gläubigern. Die Saison wird der Zeitung zufolge aller Voraussicht nach mit einem Minus von 2,5 Millionen Euro abgeschlossen.
Das "Westfalen-Blatt" hatte vorab in seiner Online-Ausgabe berichtet, den Verein drücke sogar "ein Minus von annähernd drei Millionen Euro" in der Jahresbilanz für 2009.
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"Unser wichtigstes Ziel ist, Arminias Teilnahme am Spielbetrieb aufrecht zu erhalten", sagte Finanz-Geschäftsführer Heinz Anders. Die finanzielle Lage beim Tabellen-Vierten der 2. Liga sei dramatisch, berichtet die Zeitung in ihrem Online-Dienst. Arminias Konten sollen zwischenzeitlich zwei Tage gesperrt gewesen sein. Das Mobiliar der VIP-Logen soll an die örtliche Sparkasse verkauft und von Arminia wieder zurückgeleast worden sein.
"2009 war für Arminia ein katastrophales Jahr", sagte Anders weiter. In der Jahresbilanz für 2009 werde ein Verlust von etwa drei Millionen Euro ausgewiesen. Diese Summe fehle dem Klub auch im operativen Geschäft. Der Geschäftsführer schloss Stellenkürzungen nicht aus. Sollte der Aufstieg in die 1. Bundesliga misslingen, müsse sich der Verein auch von Leistungsträgern trennen.
Quelle: dpa
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