26.03.2009, 14:51 Uhr
Es brennt wieder Licht im Regensburger Jahnstadion (Foto: imago)Nach der Beilegung des spektakulären Stromstreits steht der Heimpartie von Jahn Regensburg am Samstag gegen Wacker Burghausen nichts mehr im Wege: Die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG (REWAG) liefert dem Drittligisten wieder Strom, nachdem man sich mit dem Verein gütlich geeinigt habe. Das teilte die REWAG mit. Jahn Regensburg habe zugesichert, die ausstehenden Forderungen bis kommenden Dienstag zu begleichen. Am Mittwoch hatte die REWAG die Stromlieferung an den Drittligisten eingestellt und damit den gesamten Stadionbereich lahmgelegt.
Stromstreit Licht aus bei Jahn Regensburg
Stromanbieter verschickte knapp 300 Mahnungen
"Wir wollten weder dem SSV Jahn als Traditionsverein noch dem Sport eins auswischen", erklärte REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. "Aber das in den vergangenen Jahren an den Tag gelegte Verhalten der Jahn-Führung und die immer wieder ausstehenden Zahlungen machten diesen Schritt zum Schutz unserer gesamten Kundschaft notwendig." Am Mittwoch hatte das Unternehmen seinen Schritt damit begründet, dass der Verein bereits seit mehreren Jahren regelmäßig seinen Zahlungen "nicht fristgemäß und nur sehr schleppend" nachgekommen sei. So seien seit 2005 knapp 300 Mahnungen verschickt worden, 48 Mal sei eine Stromsperrung angekündigt worden.
Nachholspiel Bayern II siegt locker gegen Aalen
Oberbürgermeister: "Irgendwann kann auch ich nur noch den Kopf schütteln"
Auch der Regensburger Oberbürgermeister hatte Kritik am Verhalten des Vereins geübt. "Meine Geduld mit dem SSV Jahn ist zwar grenzenlos, aber irgendwann kann auch ich nur noch den Kopf schütteln", erklärte Hans Schaidinger. Er war nun an der Einigung zwischen dem Verein und der REWAG beteiligt.
FUSSBALL.DE/dpa
Amateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-Video