28.11.2009, 14:12 Uhr
Der Duisburger Christian Tiffert (l.) behauptet den Ball vor dem Augsburger Torschützen zum 0:1, Daniel Brinkmann. (Foto: dpa)Kein Sieger im Verfolgerduell der 2. Bundesliga: 2:2 endet das Spiel MSV Duisburg gegen FC Augsburg. Damit bleibt der FCA auf Rang sechs mit jetzt 22 Punkten, der MSV rangiert punktgleich dahinter auf Platz sieben.
Dabei sahen die Gäste schon fast wie der sichere Sieger aus: Daniel Brinkmann brachte die Augsburger mit einem sehenswerten Distanzschuss überraschend in Führung, der MSV war bis dahin das überlegene Team. In der 64. Minute erhöhte Ibrahima Taore auf 0:2, nachdem Duisburgs Torhüter Marcel Herzog einen Schuss von Marcel Ndjeng nur abklatschen konnte.
Christian Tiffert gelang wenig später der 1:2-Anschlusstreffer. Zunächst parierte Augsburgs Torwart Simon Jentzsch seinen Strafstoß, im Nachschuss war er jedoch machtlos. Der MSV drückte, Nicky Adler vergab kurz darauf eine Großchance. In der 79. Minute war es erneut Tiffert, der mit dem zweiten Treffer den Endstand herstellte. Nach einem Handspiel verwandelte er den fälligen Elfmeter dieses Mal sicher.
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"Zehn von zehn Leuten fragen sich wahrscheinlich, wieso ich den zweiten Elfmeter auch geschossen habe. Wenn ich verschossen hätte, wäre ich der Arsch gewesen. Aber ich weiß, dass ich Elfmeter schießen kann und deshalb hatte ich keine Bedenken", sagte Tiffert. Das Team von Milan Sasic, das in den letzten sechs Minuten ohne Bruno Soares (Geld-Rot wegen wiederholten Foulspiels) auskommen musste, vermied damit nach der 0:5-Pleite Ende Oktober im Achtelfinale des DFB-Pokals eine weitere Heim-Schmach gegen die Augsburger. Die Niederlage damals hatte Sasics Vorgänger Peter Neururer den Job gekostet.
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Im zweiten Samstagsspiel besiegt der SC Paderborn die SpVgg Greuther Fürth mit 1:0. Die Negativserie der Franken hält damit weiter an, die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann liegt auf Rang zehn, die Paderborner verbessern sich auf Platz acht. Mann des Tages in Paderborn war beim vierten Heimerfolg Mahir Saglik mit seinem Tor in der 31. Minute. Vor 6054 Zuschauern stellten die Gastgeber das dominierende Team und erspielten sich schon vor der Halbzeitpause weitere Möglichkeiten.
Die Führung durch Saglik, der den Ball nach einer Abwehr von Gäste-Keeper Stephan Loboue nur noch einzuschieben brauchte, war nach 45 Minuten hochverdient. Nach dem Wechsel vergab der Paderborner Gaetano Manno zwei weitere große Chancen zur Vorentscheidung. So mussten die Gastgeber in der Schlussphase gegen immer stärker werdende Fürther noch einige brenzlige Situationen überstehen.
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Quelle: dpa , FUSSBALL.DE
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