07.10.2012, 13:21 Uhr | sid
Markus Babbel und sein Team sind durch Vukcevics Unfall "näher zusammengerückt". (Quelle: imago)
Rund eine Woche nach seinem Unfall hat sich der Zustand des schwer verunglückten Boris Vukcevic von 1899 Hoffenheim leicht verbessert. Trainer Markus Babbel sagte im Doppelpass bei Sport1: "Es ist weiter kritisch, aber stabil. Die letzten Signale gingen in eine positive Richtung, sodass wir alle hoffen, dass er es schafft. Das gibt uns Kraft und Hoffnung."
"Er ist noch nicht über den Berg. Aber Boris lebt - das ist die allerwichtigste Nachricht", so Babbel weiter.
Die Mannschaft, die am Samstag 0:2 bei Bayern München verloren hat, leidet laut ihrem Trainer weiterhin unter dem Unglück des U21-Nationalspielers: "Dass das keine einfache Situation ist für alle Beteiligten, das ist klar. Trotzdem haben wir versucht, wieder in den Alltag überzugehen. Es geht weiter. Wir wollen so spielen und so arbeiten, dass wir dem Boris auch ein Stück weit Kraft schicken. Das ist im Sinne von Boris und im Sinne der Eltern", sagte Babbel.
"Wenn der Schaden einen Nutzen gehabt haben sollte, dann den, dass wir enger zusammengerückt sind", so der Hoffenheim-Coach. Vukcevic liegt nach seinem schweren Autounfall am 28. September nach wie vor in der Heidelberger Uniklinik im Koma. Er kämpft nach mittlerweile zwei Operationen aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen um sein Leben.
In der "Doppelpass"-Expertenrunde spricht der 1899-Trainer über den tragischen Unfall seines Mittelfeldspielers. Auch der Bayern-Streit ist Thema. zum Video
Quelle: sid
Auch Kollegen versuchten Transfer zu erzwingen.
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