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Beim FC Bayern wird der Ton rauer

19.02.2012, 09:26 Uhr

Holger Badstuber kann es einfach nicht fassen. (Quelle: imago)

Holger Badstuber kann es einfach nicht fassen. (Quelle: imago)

Den Profis des FC Bayern München stehen ungemütliche Tage bevor. Nach der enttäuschenden Nullnummer beim SC Freiburg hagelt es heftige Kritik von den Klub-Verantwortlichen. "Es ist mir ein großes Rätsel, vor allem, was in der ersten Halbzeit abgelaufen ist. Es wirkt so, als ob einige nicht kapiert haben, um was es geht. Wir stehen in der Liga gewaltig unter Druck", sagte Manager Christian Nerlinger bei LIGA total! und fügte gereizt an: "Wir haben einen Vorsprung von acht Punkten reduziert auf einen Rückstand von vier. Es ist sehr besorgniserregend. Es schrillen die Alarmglocken bei uns."

Tatsächlich rangierten die Münchner nach dem siebten Spieltag dank einer Serie von sechs Siegen in Folge als Tabellenführer acht Punkte vor dem heutigen Spitzenreiter Borussia Dortmund. Seitdem ging es für das Münchner Starensemble im Vergleich mit dem amtierenden Meister fast nur noch bergab. Mit Blick auf den Tiefpunkt beim Bundesliga-Schlusslicht legte Nerlinger noch einmal nach: "Der Auftritt in Freiburg stimmt mich sehr nachdenklich, weil nicht nur grundlegende Elemente wie Aggressivität, Einstellung und Laufbereitschaft gefehlt haben, sondern auch unsere Spielanlage.“

Robben bringt etwas Schwung

Auch Jupp Heynckes präsentierte sich nach dem Spiel verärgert: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, viel zu pomadig gespielt. Wir haben gedacht, dass wir mit unseren spielerischen Mitteln hier zurechtkommen", kritisierte der Bayern-Coach. Mit der Einwechslung von Arjen Robben kam nach der Pause zumindest etwas Schwung ins Bayern-Spiel: "In der zweiten Halbzeit haben wir so gespielt, wie man es normalerweise über 90 Minuten machen muss: mit Biss, mit Leidenschaft und mit Power", zeigte sich Heynckes mit dieser Phase einigermaßen zufrieden.

Seine Spieler wollten der Partie hingegen nichts Positives abgewinnen. "Da hat wirklich alles gefehlt", meckerte Holger Badstuber. Und Kapitän Philipp Lahm fügte mit grimmiger Miene an: "Wir waren heute nicht auf dem Platz, da wird es noch viel Gesprächsbedarf geben. Es geht hier um die Deutsche Meisterschaft, und heute haben wir einen riesen Rückschlag bekommen.“

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Heynckes bleibt gelassen

Jupp Heynckes plagen diesbezüglich noch keine allzu großen Sorgen: "Wir haben zwei Punkte auf Gladbach und Dortmund verloren, was wir uns nicht leisten können. Die Meisterschaft wird aber erst am letzten Spieltag entschieden.“

Quelle: FUSSBALL.DE

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