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Von Leverkusen nach Hamburg

05.06.2009, 09:05 Uhr

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Bruno Labbadia wird Trainer des HSV (Foto: imago)Bruno Labbadia wird Trainer des HSV (Foto: imago)Der Hamburger SV hat einen neuen Trainer. Bruno Labbadia wird Bayer Leverkusen trotz seines bis 2010 laufenden Vertrags verlassen und beim HSV anheuern. Das meldet Bild.de. Der 43-Jährige tritt damit die Nachfolge des zu Ajax Amsterdam gewechselten Martin Jol an. Im Laufe des heutigen Tages soll das Geschäft über die Bühne gehen und Labbadia in der Hansestadt als neuer Coach präsentiert werden. Zuvor wurden Mirko Slomka, Lucien Favre und Bernd Schuster als heiße Kandidaten auf den Trainerposten gehandelt.

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Bayer-Team gegen Labbadia
In der Bundesliga war Labbadia in der abgelaufenen Saison mit Bayer nach Platz fünf zur Winterpause noch auf Rang neun abgestürzt. Mit der 0:1-Niederlage im DFB-Pokal-Finale verspielte Leverkusen seine letzte Chance auf einen Platz in einem internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison. Das Verhältnis des Trainers zur Mannschaft gilt als zerrüttet. Allerdings wollten sich die Bayer-Bosse nicht von den Spielern vorschreiben lasen, wer an der Seitenlinie zu stehen habe oder nicht.

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Holzhäuser wenig begeistert
Der Werksklub ist über die Vorgehensweise von Ligakonkurrent HSV auch alles andere als begeistert. Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser sagte der Deutschen Presse Agentur dpa am Freitag: "Der Herr Labbadia hat bei uns noch für ein weiteres Jahr einen Vertrag. Und ich habe den HSV aufgefordert, die Vertragslage zu respektieren. Ich bin verstört über Meldungen, dass er sich mit dem HSV schon einig sein soll." Darüber hinaus wetterte er gegen das aktuelle "Job-Hopping" der Trainer: "Es ist mir zuwider."

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Schon zwei Jahre als Spieler beim HSV
Labbadia begann seine Profikarriere als Spieler bei Darmstadt 98. Danach wechselte er zum HSV, wo er von 1987 bis 1989 unter Vertrag stand. Weitere Bundesligastationen waren Kaiserslautern, Bayern München, der 1. FC Köln, Werder Bremen und Arminia Bielefeld. Danach ließ der zweimalige Nationalspieler in Karlsruhe seine Karriere ausklingen. In Darmstadt begann Labbadia auch seine Trainerkarriere und führte die "Lilien" aus der Oberliga Hessen zurück in die Regionalliga. Nach zwei weiteren Spielzeiten verließ er das Böllenfalltor. Es folgte einjähriges Engagement bei Greuther Fürth, bevor er im Sommer 2008 in Leverkusen anheuerte.

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