12.07.2010, 16:41 Uhr | FUSSBALL.DE
Der "Torfabrik" ist der neue offizielle Spielball der Bundesliga. (Foto: imago)
Der Jabulani hat beim Turnier in Südafrika für hitzige Diskussionen gesorgt. Der rundeste WM-Ball aller Zeiten fand besonders bei den Torhütern große Kritiker: zu leicht und zu unberechenbar in der Flugbahn. Ab der kommenden Saison kommt Jabulani auch in der Bundesliga zum Einsatz. Und zwar in sämtlichen Stadien. Was in anderen Top-Ligen wie England, Frankreich und Italien längst praktiziert wird, gibt es erstmals in der 47-jährigen Bundesliga-Geschichte auch in Deutschland: einen Einheitsball. Das Spielgerät hört zwar auf den offiziellen Namen "Torfabrik", ist allerdings nichts Anderes als der WM-Jabulani in anderem Gewand.
Prinzipiell begrüßen die Profis die Tatsache, dass ab sofort in allen Stadien der identische Ball rollt. "Für mich ist es besser, immer den gleichen Ball am Fuß zu haben", ließ Ivica Olic bereits aus München verlauten. Zuvor äußerte sich Rene Adler. "Ein Einheitsball wäre für die Torhüter auf jeden Fall am besten. Weil man sich dann nicht jede Woche auf einen anderen Ball einstellen muss", sagte der Keeper von Bayer Leverkusen.
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"Ich habe ein gutes Gefühl bei dem Ball. Es ist einfach besser, immer mit dem gleichen Ball zu spielen. Besonders wenn man, wie wir, viel Wert auf genaue Pässe legt. Man muss sich dann nicht mehr ständig umstellen", sagte Bayern-Spieler Daniel Pranjic. Und Mannschaftskollege Andreas Ottl ist sich sicher: "Der Ball wird noch mehr Sicherheit in unser Spiel bringen."
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Aus Frankfurt hört man derweil andere Stimmen. In Zukunft, so der 36 Jahre alte Keeper Oka Nikolov, würden die Spiele "dann halt 4:3 ausgehen." Benjamin Köhler fügte hinzu: "Der Ball fliegt definitiv anders als die anderen", so der Teamkollege Nikolov, "wenn du ihn gut triffst, haben die Torhüter Probleme." Im umgekehrten Fall aber könnten auch die Schützen ziemlich blöd aussehen. "Denn wenn du ihn nicht richtig triffst, fliegt er gleich zehn Meter über die Kiste."
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Quelle: FUSSBALL.DE
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