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Für den HSV wird die Brasilien-Reise zum Horror-Trip

10.12.2012, 11:14 Uhr | FUSSBALL.DE, dpa

Bei der Stadion-Einweihung von Gremio Porto Alegre misslang Ivo Ilicevic mit dem Hamburger SV die Revanche für das Weltpokalfinale von 1983. (Quelle: dpa)

Bei der Stadion-Einweihung von Gremio Porto Alegre misslang Ivo Ilicevic mit dem Hamburger SV die Revanche für das Weltpokalfinale von 1983. (Quelle: dpa)

Nicht nur, dass der Hamburger SV mitten in der Saison 11.000 Kilometer geflogen ist, um sich bei der Eröffnung der neuen Arena von Gremio Porto Alegre eine 1:2-Niederlage abzuholen. Noch dazu entpuppte sich die Reise nach Brasilien als wahrer Horror-Trip. Rasen, Fans und die Duschen machten die Nacht in Südamerika zu einem Erlebnis, an das sich die HSV-Spieler im negativen Sinne noch lange erinnern werden.

Der Platz in der neuen Arena war in unsagbar schlechtem Zustand. Defensivmann Dennis Diekmeier bat den Schiedsrichter aus Angst vor Verletzungen laut "Bild" sogar, das Spiel abzubrechen: "Das war lebensgefährlich. Fußballspielen war fast nicht möglich."

Arnesen: "Die sind echt bescheuert"

Während des Spiels herrschte auf den Rängen eine aggressive Stimmung. Laut "Bild" stürmte die Polizei in der Halbzeit mit Schlagstöcken bewaffnet die Tribüne des Gremio-Anhangs, nachdem die Fans zuvor eine halbe Stunde aufeinander eingeschlagen hatten. HSV-Sportchef Frank Arnesen war entsetzt: "Die sind echt bescheuert."

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Kein Wasser in der Kabine

Doch die Tortur ging weiter. Nach Abpfiff der Partie, die 100 Minuten zu spät angepfiffen wurde, funktionierten in der Kabine zu allem Überfluss die Duschen nicht. Es kam schlicht kein Wasser aus der Leitung. "Nach zwei Tropfen war Schluss", erinnert sich Mittelfeldspieler Tolgay Arslan.

Auf dem Weg ins Hotel mussten die ungeduschten Hamburger noch 35 Minuten im Bus sitzend auf die Abfahrt warten, weil sich die brasilianische Polizei weigerte, die Eskorte ohne den Mannschaftsbus von Gremio zu starten. Immerhin strich der Klub 825.000 Euro Schmerzensgeld für den stressigen Ausflug ein.

Quelle: FUSSBALL.DE, dpa

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