03.03.2009, 15:33 Uhr
Christian Wück war seit Sommer 2007 Trainer in Ahlen. (Foto: imago)Rot-Weiss Ahlen hat auf die Talfahrt reagiert und Trainer Christian Wück beurlaubt. Nach Klubangaben hat nicht nur die sportliche Krise sondern auch Wücks Abwesenheit beim Training wegen seiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer den Ausschlag gegeben. Assistenztrainer Bernd Heemsoth und Manager Stefan Grädler werden bis auf weiteres die Aufgaben des ehemaligen Bundesliga-Profis Wück übernehmen.
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Wück: "Das ist lächerlich"
"In dieser Phase brauchen wir einen Trainer, der ganzwöchig zur Verfügung steht", sagte der erste Vorsitzende Heinz-Jürgen Gosda. Wück selbst zeigte dafür keinerlei Versätndnis: "Das ist lächerlich. Die Gründe sind nur vorgeschoben. Wir haben 28 Punkte. Wenn wir gegen Wehen Wiesbaden am Sonntag gewinnen, haben wir nichts mehr mit dem Abstieg zu tun."
Nur ein Sieg in den letzten acht Spielen
Ahlen hatte einen starken Saisonstart mit 14 Punkten aus den ersten sieben Spielen hingelegt. "Wir sind kein Abstiegskandidat", hatte Wück seinerzeit gesagt. In den letzten acht Spielen hatte es jedoch nur einen Sieg gegeben. Ahlen ist inzwischen Zwölfter, der Abstand auf Relegationsplatz 16 beträgt nur noch fünf Punkte. Wück, der in der Bundesliga für den 1. FC Nürnberg, den Karlsruher SC und den VfL Wolfsburg gespielt hat, war seit Sommer 2007 Trainer in Ahlen. Er war mit der Mannschaft auf Anhieb in die 2. Bundesliga aufgestiegen.
Trainerentlassung Nummer sechs
Der Trainer-Rauswurf in Ahlen ist der sechste der laufenden Saison. Vor Wück hatten schon Thomas von Heesen (1. FC Nürnberg), Rudi Bommer (MSV Duisburg), Frank Pagelsdorf (Hansa Rostock), Christian Hock (SV Wehen Wiesbaden) und Marco Kurz (1860 München) ihren Stuhl räumen müssen.
FUSSBALL.DE/isd/dpa
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