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Das sind die neuen Regionalligen: Bayern macht den Anfang

04.06.2012, 19:43 Uhr | DFB.de

Mehmet Scholl kehrt als Trainer zum FC Bayern München II zurück.  (Quelle: imago)

Mehmet Scholl kehrt als Trainer zum FC Bayern München II zurück. (Quelle: imago)

Neue Saison, neue Struktur: In diesem Sommer tritt die Reform der Regionalliga in Kraft. Die 4. Liga setzt sich mit Beginn der Saison 2012/2013 nicht mehr aus drei, sondern aus fünf Gruppen zusammen: Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern. Die Zuständigkeit für die Regionalligen wechselt vom DFB zu den Regional- und Landesverbänden. DFB.de stellt in dieser Woche die fünf neuen Staffeln vor. Den Anfang macht heute die Regionalliga Bayern.

Im Freistaat wird ein bisschen länger gespielt und ein bisschen früher wieder angefangen. Die letzte Qualifikationsrunde für die Regionalliga Bayern läuft noch bis Mitte der Woche, der Startschuss für die neue Liga fällt bereits am Wochenende 21./22. Juli. Die Vorfreude ist groß. "Die Regionalliga wird den Amateurfußball in Bayern erheblich aufwerten", meint Dr. Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußballverbandes und Vizepräsident des DFB.

20 Klubs in der neuformierten Klasse

Bayern ist mit 70.500 Quadratkilometern der flächengrößte Staat der Bundesrepublik, und Bayern ist künftig der einzige Landesverband mit einer eigenen Regionalliga. 20 Klubs werden an den Start gehen. Angeführt wird das Feld von den bisherigen Süd-Regionalligisten FC Memmingen, FC Bayern München II mit Trainer Mehmet Scholl, TSV 1860 München II, 1. FC Nürnberg II, FC Ingolstadt II und SpVgg Greuther Fürth II. Aus der Bayernliga haben sich die ersten neun Teams qualifiziert, darunter Meister TSV 1860 Rosenheim, die SpVgg Bayern Hof und der FC Eintracht Bamberg. Aus Hessen kehrt Viktoria Aschaffenburg in den bayerischen Spielbetrieb zurück, aus Württemberg der FV Illertissen.

Bleiben noch drei offene Plätze. Sie werden in einer Relegationsrunde vergeben, für die sich die Bayernligisten auf den Plätzen zehn bis 15 sowie die jeweils ersten beiden Klubs der drei Landesliga-Staffeln qualifiziert haben. Die zweite und finale Relegationsrunde wird am Mittwoch und Donnerstag abgeschlossen. Dann sind alle Entscheidungen gefallen.

Strukturänderung auch eine Liga tiefer

Die Einführung der neuen Regionalliga hat in Bayern auch in den unteren Spielklassen zu einer Strukturreform geführt. Die Bayernliga wird in zwei Gruppen aufgeteilt (Nord und Süd), die Landesliga wird fünfgleisig und die Bezirksoberliga abgeschafft. "Wir wollen damit die Leistungsdichte in den unteren Klassen hoch halten", erklärt der Vorsitzende des bayerischen Verbandsspielausschusses, Josef Janker.

Die Erwartungen an die Regionalliga sind hoch. "Diese Liga soll unser Premium-Produkt werden", sagt Janker. Das soll sich auch in der medialen Begleitung widerspiegeln. Der BFV wird über das Internet ein TV-Format mit allen Spielen und allen Toren anbieten, wobei das Topspiel der Woche ausführlicher beleuchtet werden soll. Die umfassende Berichterstattung über die Relegationsspiele hat bereits einen Vorgeschmack gegeben. Zudem bekommen die Trainer der Regionalligisten in der kommenden Saison die Spiele in voller Länge zur Verfügung gestellt.

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Zulassungsbedingungen für Klubs gelockert

Im Sinne des Grundgedankens, der hinter der Regionalliga-Reform stand, sind die Zulassungsbedingungen für die Vereine gelockert worden. "Es gibt kein wirtschaftliches Zulassungsverfahren, keine Bankbürgschaft, keine teuren Flutlichtanlagen", so Dr. Rainer Koch: "Jeder zukünftige Regionalligist muss aber wissen: Auch die Regionalliga Bayern ist 4. Liga. Sie ist deshalb zwar billiger als die bisherige 4. Liga, gleichwohl aber kostenintensiver und aufwendiger als die Bayernliga."

Nach ihrer ersten Saison soll die Regionalliga Bayern von 20 auf 18 Mannschaften reduziert werden. Drei Direktabsteiger sind vorgesehen, der Viert- und Fünftletzte absolvieren eine Qualifikationsrunde mit den Tabellenzweiten der Bayernliga Nord und Süd. Die Meister der beiden Bayernliga-Staffeln steigen auf direktem Weg in die Regionalliga auf.

Der Meister der Regionalliga Bayern geht in die Aufstiegsspiele gegen die Tabellenersten der anderen vier Staffeln und den Zweitplatzierten der Gruppe Südwest. Für die bestplatzierte erste Mannschaft der Regionalliga Bayern gibt es noch eine besondere Belohnung: Sie ist für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert. "Selbst wenn die zweiten Mannschaften der Profivereine auf den vordersten Regionalliga-Plätzen landen sollten, hat die Liga damit auch für die Amateurklubs einen tollen sportlichen und finanziellen Anreiz", erklärt Janker.

Quelle: DFB.de

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