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Aufsteiger im Transferrausch

01.08.2012, 14:22 Uhr | dpa

Andrej Woronin ist Düsseldorfs Königstransfer. (Quelle: dpa)

Andrej Woronin ist Düsseldorfs Königstransfer. (Quelle: dpa)

Der Aufstieg ist geschafft. Nun rüsten die Neuen für das Unternehmen Klassenerhalt in der Bundesliga auf. Greuther Fürth, Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf haben ihre Kader kräftig durchgemischt. Die Rheinländer verfielen in einen wahren Kaufrausch und holten in Andrej Woronin den 18. Neuen - Ligarekord. Mit zwei Abgängen bescherte sich Frankfurt finanzielle Möglichkeiten, Fürth angelte sich zuletzt einen dänischen EM-Fahrer.

Für die meisten Schlagzeilen auf dem Transfermarkt sorgte von den drei Aufsteigern zweifelsohne die Fortuna, das Gesicht des Teams hat sich seit dem Chaos-Relegationsspiel gegen Hertha BSC fast völlig verändert.

Woronin ist Düsseldorfs Königstransfer

Namhafte Spieler der vergangenen Saison verließen Düsseldorf, darunter Sascha Rösler (34), der seine Karriere bei Drittligist Alemannia Aachen ausklingen lässt. Stürmer Thomas Bröker, der in der zweiten Liga achtmal traf, ging zum 1. FC Köln, der ausgeliehene Rechtsaußen Maximilian Beister kehrte zum Hamburger SV zurück.

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Fürth rüstet sich für den Klassenerhalt

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Geholt wurden der 22-jährige Leverkusener Keeper Fabian Giefer, Abwehrroutinier Tobias Levels vom Nachbarn Mönchengladbach sowie der Freiburger Stefan Reisinger fürs Mittelfeld. Beim Liga-Konkurrenten Augsburg griff Düsseldorf gleich zweimal zu und verpflichtete ablösefrei Axel Bellinghausen und Stürmer Nando Rafael.

Und nun folgte als Höhepunkt auch noch Leih-Stürmer Woronin von Dynamo Moskau. Trainer Norbert Meier muss viel Integrationsarbeit leisten, geht dies aber gelassen an: "Ich habe nie Angst vor schwierigen Aufgaben. Von daher bin ich tiefenentspannt."

Nikolov hat mal wieder einen Herausforderer

Elf Neue sind es bislang bei der Frankfurter Eintracht. Zu den prominentesten Namen zählt im Sturm Olivier Occean von Mitaufsteiger Fürth. Mit 17 Treffern war der Kanadier, der vor zwei Jahren noch beim Erzrivalen Kickers Offenbach in der dritten Liga stürmte, vergangene Saison gemeinsam mit Frankfurts Alexander Meier und Paderborns Nick Proschwitz erfolgreichster Zweitliga-Torschütze.

Neben Occean kam Bastian Oczipka aus Leverkusen, im Angriff wurde der Österreicher Erwin Hoffer ein weiteres Jahr aus Neapel ausgeliehen. Und dann ist da noch Torwart Kevin Trapp, 1,5 Millionen Euro überwiesen die Hessen für den 22-Jährigen an Kaiserslautern. Das Duell mit dem ewigen Oka Nikolov, der seit 1994 bei der Eintracht ist, scheut Trapp nicht. "Mein absoluter Anspruch ist, Nummer eins zu sein", sagte er vor wenigen Wochen.

Occean kommt, Idrissou geht

Rund 2,5 Millionen Euro spülte der Verkauf des kroatischen Abwehrspielers Gordon Schildenfeld an Dynamo Moskau in die Kassen der klammen Eintracht. Als Ersatz wurde der norwegische Nationalspieler Vadim Demidov vom spanischen Erstligisten Real Sociedad San Sebastian verpflichtet. Vorgesehen sind noch ein weiterer Neuzugang für die Innenverteidigung - möglicherweise Carlos Zambrano von Zweitligist St. Pauli - und ein Stürmer. Als Backup für Occean, wie es Sportdirektor Bruno Hübner ausdrückt. Denn Mohamadou Idrissou ließen die Frankfurter nach zuletzt 14 Toren gen Kaiserslautern ziehen.

Fürth ist Stolz auf die Verpflichtung von Mikkelsen

Der Bundesliga-Debütant aus Fürth tat sich zunächst schwer mit Verstärkungen, der Abgang von Occean riss ein Loch in den Kader. Rechtzeitig vor der Abreise ins Trainingslager am österreichischen Walchsee sicherten sich die Kleeblätter die Dienste des dänischen EM-Kickers Tobias Mikkelsen. Der 25-jährige Flügelstürmer kommt vom dänischen Meister FC Nordsjaelland. "An der Verpflichtung haben wir vier Wochen gearbeitet", bekannte Präsident Helmut Hack.

Zuvor hatten sich die Franken auch Absagen eingehandelt. Präsident Hack umschrieb das Dilemma vor dem Mikkelsen-Coup so: "Es ist nun mal eine außerordentlich schwierige Übung, die hohe Qualität, die wir haben wollen, zu einem erschwinglichen Preis zu kaufen oder zu leihen. Das ist schon für Vereine schwierig, die auch mal vier oder 14 Millionen in die Hand nehmen, für uns umso mehr."

Quelle: dpa

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