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Dortmund ohne Mühe in Freiburg

17.12.2011, 17:30 Uhr

Shinji Kagawa entführt mit Borussia Dortmund drei Punkte aus Freiburg. (Foto: dpa)

Shinji Kagawa entführt mit Borussia Dortmund drei Punkte aus Freiburg. (Foto: dpa)

Meister Borussia Dortmund geht als erster Verfolger von Tabellenführer Bayern München in die Winterpause, der SC Freiburg beendet die Hinrunde der Bundesliga als Abstiegskandidat Nummer eins. Mühelos mit 4:1 (2:1) gewann der Titelverteidiger sein letztes Punktspiel im Jahr 2011. Die harmlosen Freiburgern müssen sich in der Rückrunde deutlich steigern, wollen sie den vierten Abstieg in ihrer Vereinsgeschichte noch vermeiden.

Für die Treffer sorgten Robert Lewandowski mit seinen Saisontoren elf und zwölf sowie Ilkay Gündogan und Kevin Großkreutz. Den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 für Freiburg erzielte Jan Rosenthal.

Putsila vergibt die große Chance zur Führung

Der nicht mehr unumstrittene Freiburger Trainer Marcus Sorg hatte auf die desolate Abwehrleistung vom 0:4 in Köln mit einer personellen Änderung reagiert. Für Heiko Butscher rückte der bislang noch selten aufgebotene Neuzugang Beg Ferati in die Innenverteidigung. Zudem wurde der gelbgesperrte Mittelfeldstratege Julian Schuster durch Daniel Caligiuri ersetzt. Bei den Gästen, die unter anderen auf die verletzten Stammkräfte Mario Götze, Sven Bender und Neven Subotic verzichten mussten, kehrte Kapitän Sebastian Kehl nach auskurierter Gesichtsverletzung für Antonio da Silva in die Anfangself zurück.

Die beiden Rückkehrer Caligiuri und Kehl waren maßgeblich an der ersten aufregenden Aktion beteiligt, die eigentlich zur Freiburger Führung hätte führen müssen. Caligiuri zog in der vierten Minute an der Strafraumgrenze an Kehl und Mats Hummels vorbei und legte auf Cedrick Makiadi, der wiederum quer zum mitgelaufenen Anton Putsila passte. Doch der Weißrusse brachte es fertig, unbedrängt aus 14 Metern links neben das leere Tor zu schießen.

Dortmund wie im Training

Eine halbe Stunde und ein Gegentor später machte Putsila das wieder wett. Gedankenschnell spielte er in der 34. Minute den Ball per Doppelpass in den Lauf von Jan Rosenthal, der sich von Felipe Santana nicht aufhalten ließ und aus elf Metern den Dortmunder Torwart Roman Weidenfeller überwand.

Das 1:1 schmeichelte zu diesem Zeitpunkt den Gastgebern, die viel zu harmlos agierten und von den Dortmundern immer wieder in Bedrängnis gebracht worden waren. Schon ab der siebten Minute lief der Tabellenletzte dem obligatorischen Rückstand hinterher. Ilkay Gündogan passte locker wie im Training auf Shinji Kagawa, der an der Fünfmeterlinie den mitgelaufenen Robert Lewandowski bediente. Der Torjäger hatte keine Mühe, seinen elften Saisontreffer zu erzielen.

Schiedsrichter Perl überstimmt Linienrichter Emmer

Es sollten aber 34 Minuten vergehen, bis der Meister seinen zweiten Treffer erzielte. Es war ein Tor, das bei den nun ebenbürtigen Breisgauern für heftige Proteste sorgte. Nach Rosenthals Fehlpass war der Ball beim Dortmunder Jakub Blaszczykowski gelandet. Linienrichter Michael Emmer hob die Fahne, die Freiburger Spieler stellten die Abwehrversuche ein, doch Schiedsrichter Günter Perl überstimmte seinen Assistenten und ließ weiterspielen. Blaszczykowski bediente in der Mitte Gündogan, der zum 2:1 einschob.

Die Diskussionen unter den 24.000 Zuschauern über dieses umstrittene Tor sollten erst verstummen, als Kevin Großkreutz in der 59. Minute einen schnellen Konter über Kagawa und Lewandowski mit seinem platzierten Schuss von der Strafraumlinie zum 3:1 ins lange Eck vollendete. Vertauschte Rollen dann in der 70. Spielminute: Diesmal bediente Großkreutz nach einer schnellen Balleroberung Lewandowski, der zum 4:1 vollstreckte.

17. Spieltag

FC Bayern München

-

1. FC Köln

3:0

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Bayer Leverkusen

-

1. FC Nürnberg

0:3

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Hamburger SV

-

FC Augsburg

1:1

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SC Freiburg

-

Borussia Dortmund

1:4

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TSG 1899 Hoffenheim

-

Hertha BSC

1:1

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VfL Wolfsburg

-

VfB Stuttgart

1:0

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FC Schalke 04

-

SV Werder Bremen

5:0

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1. FC Kaiserslautern

-

Hannover 96

1:1

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Borussia Mönchengladbach

-

1. FSV Mainz 05

1:0

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Quelle: dapd

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